Wenn ein Mäuserich neuen Lebensmut schenkt

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pina_alina Avatar

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„Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy hat mich tief berührt. Helen Cartwright, 83 Jahre alt, lebt nach schweren Verlusten einsam in ihrem Heimatort, bis eine kleine Maus namens Merlin ihr Leben völlig verändert. Anfangs widerwillig, entwickelt sich zwischen Helen und Merlin eine zarte Freundschaft, die sie Schritt für Schritt zurück ins Leben führt und neue Begegnungen ermöglicht.

Die Geschichte ist warmherzig, humorvoll und emotional berührend. Helen und Merlin habe ich sofort ins Herz geschlossen, und die Erzählung hallt noch lange nach. Trotz kleiner Längen und unrealistischer Details überwiegt die positive Wirkung der Geschichte. Kritisch sehe ich jedoch das Cover: Dass es KI-generiert wurde, empfinde ich als problematisch. Es passt zwar zum Inhalt, untergräbt aber die kreative Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern, die echte Buchcover gestalten.

Für mich ist der Roman ein zauberhafter, emotionaler Wohlfühlstoff.