Viele Erinnerungen - wenig Vergessen
Die Ich-Erzählerin, eine verlassene Ehefrau in den Wechseljahren, muss sich von ihren Kindern und der großen Wohnung verabschieden und wir erleben ihre wechselnden Gefühle. Wenn die Kinder flügge werden, schwanken wir Mütter natürlich immer zwischen der Trennung und der damit verbundenen Freiheit. Die Frau ist genau wie Doris Knecht eine Schriftstellerin, die zwar mit ihren Büchern Geld verdient, aber sich die große Wohnung nicht mehr leisten kann. Deshalb widmet sie viele Seiten des Buches der Suche nach einer neuer Bleibe. Auch für den Sohn muss etwas gefunden werden. Zum Glück gibt es eine gute Freundin, die sie unterstützt. Auch familiär ist die Frau gut eingebunden, wenn sie auch schon früh das elterliche Haus in Vorarlberg, das sie einengte, verlassen hat.
Viele Gefühle, die diese Frau durchleb, sind mir vertraut, andere kann ich nur schwer nachvollziehen. Ich denke da wohl praktischer. Sie braucht lange, um sich einzugestehen, was für die die beste Lösung ist. So fand ich die Sache mit der Wohnung doch etwas nervig. Ein Psychologin, die sie regelmäßig besucht meint, dass die Leute nicht unbedingt von ihren Probleme lesen wollen, und an manchen Stelle habe ich mir gewünscht, sie hätte auf sie gehört. Das Buch liest sich leicht und es gibt durchaus auch humorvolle Stelle, in erster Linie, wenn es um ihre Zwillingsgeschwisterpaare geht.
Viele Gefühle, die diese Frau durchleb, sind mir vertraut, andere kann ich nur schwer nachvollziehen. Ich denke da wohl praktischer. Sie braucht lange, um sich einzugestehen, was für die die beste Lösung ist. So fand ich die Sache mit der Wohnung doch etwas nervig. Ein Psychologin, die sie regelmäßig besucht meint, dass die Leute nicht unbedingt von ihren Probleme lesen wollen, und an manchen Stelle habe ich mir gewünscht, sie hätte auf sie gehört. Das Buch liest sich leicht und es gibt durchaus auch humorvolle Stelle, in erster Linie, wenn es um ihre Zwillingsgeschwisterpaare geht.