Ein Familientreffen voller Geheimnisse
Schon die ersten Seiten von „Eine zu viel“ von Samantha Hayes schaffen eine angespannte Atmosphäre, die sich langsam, aber spürbar aufbaut. Die abgelegene Lodge in den schottischen Highlands wirkt zunächst wie ein Ort für einen familiären Neuanfang, doch schnell wird deutlich, dass unter der Oberfläche viele unausgesprochene Konflikte liegen. Zwischen Trauer, alten Spannungen und verborgenem Misstrauen entsteht früh das Gefühl, dass dieses Familientreffen nicht harmonisch verlaufen wird. Besonders die angedeuteten Geheimnisse sorgen dafür, dass man ständig auf eine Eskalation wartet. Der ruhige Einstieg wirkt dadurch unterschwellig bedrohlich und macht neugierig darauf, welche Wahrheiten nach und nach ans Licht kommen werden.