Familientreffen
Familientreffen, aber der Patriarch ist nicht mehr da. Alle vermissen ihn, jeder auf seine Weise. Die Autorin schafft es schon in ihren einleitenden Passagen durch geschickte Andeutungen Spannung zu erzeugen. Die geschilderte Familie erscheint so perfekt, dass der Leser denkt, da kann doch etwas nicht stimmen. Die kleinen Risse in der perfekten Fassade zeigen sich ganz langsam, sorgsam eingewoben. Sehr vielversprechend.