eher schleppend
"Eine zuviel" von Samantha Hayes ist ein weiterer Psychothriller von einer Schriftstellerin, von der ich schon einiges begeistert gelesen habe. Von diesem Buch bin ich allerdings enttäuscht. Die Geschichte um eine Familie mit 3 Töchtern, einem verstorbenen Vater und einer Mutter, die den Töchtern bei einem Treffen etwas sagen möchte, was wohl erst nach dem Tod des Vaters eröffnet werden soll. Es zieht sich sehr zäh durch Teil 1 und man fragt sich immer wieder, was Connie ihren Töchtern sagen möchte, aber es passiert nicht. Ich kann auch nicht sagen, dass es spannend geschrieben ist. Teil 2 wird dann kurz besser und man denkt: Ach jetzt! Aber leider ist Teil 2 sehr kurz und es geht weiter mit Teil 3, der dann teilweise wieder langweilig wird. Die Geschichte erzählt dann noch so am Rande von einer Vergewaltigung in der Familie, vermutlich um Seiten zu füllen. Irgendwie ist die Geschichte sehr verwirrend. Man denkt dann zwar, dass sich alles aufgeklärt hat und am Schluss ist dann doch alles anders. Ich habe das Ende des Buches jedenfalls nicht verstanden und frage mich immer noch, wer denn jetzt wer war.