Ein Geheimnis zu viel

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strohhaken Avatar

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Nach dem Tod von Ray, trifft sich die gesamte Familie in der Familienlodge in den schottischen Highlands. Connie, ihre drei Töchter, deren Partner und Kinder versammeln sich dort. Schnell wird klar, dass das Treffen nicht besonders harmonisch verlaufen wird. Die Differenzen sind zu groß und es baut sich eine Spannung unter den Anwesenden auf. Connie verfolgt ihren eigenen Plan. Sie will ihre Kinder vor der Testamentseröffnung über einige brisante Details informieren.
Was zunächst nach einer heilen Welt und Familienidylle aussieht, entpuppt sich als Trugschluss. Nach und nach kommen Geheimnisse und Tragödien ans Licht
.
Die Kapitel werden aus der Sicht verschiedener Charaktere, meist aus Sicht der Mutter oder der Töchter, erzählt . Der erste Abschnitt des Buches spielt in der Gegenwart und man lernt die Familie sowie die ersten Geheimnisse, Abgründe und Tragödien kennen. Der zweite Abschnitt spielt 40 Jahre zuvor und behandelt die Ereignisse, die die Ursache für all die Geschehnisse sind. Der dritten Abschnitt wird im Jetzt fortgesetzt. Es werden immer wieder neue Fährten ausgelegt und das Puzzle scheint sich langsam zusammenzusetzen, um dann doch wieder auseinander zu fallen. Es war interessant, immer wieder neue Details und Wendungen zu erfahren. Letztendlich war es für meinen Geschmack aber zu viel. Nach dem Klappentext und Prolog hatte ich ein völlig anderes Buch erwartet. Auch der Hinweis auf den Ruf des Wachtelkönigs und den Sensenmann habe ich anders gedeutet.

Eine Leseempfehlung für alle, die gerne miträtseln, Familientragödien mögen und nicht nach dem typischen Thriller suchen.