Ein ruhiger, charakterorientierter Thriller

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yuxuu Avatar

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„Eine von uns“ von der Autorin habe ich sehr gerne gelesen und mochte daran besonders, dass man relativ schnell im Geschehen war. Das gilt leider nicht für diese Geschichte. Am Anfang gibt es schnell viele Charaktere und es hat eine Weile gebraucht, bis ich alle gut unterscheiden konnte.

Das war zum Teil auch ein Nachteil des Buches, denn viele der Charaktere verblieben mir zu oberflächlich. Das Geschehen baute sich mir zu lange auf, sodass die Spannung zu lange auf sich warten ließ. Trotzdem gibt es immer wieder Enthüllungen und Wendungen, die gut platziert sind.

Relativ weit gegen Ende nimmt die Geschichte dann an Spannung zu und es trifft ein Plottwist auf den anderen, leider sind nicht alle glaubwürdig. Für mich hat es sich so angefühlt, als hätte die Autorin hier zu viel gewollt.

Das Buch setzt viel auf langsamen Aufbau, die Beziehungen zwischen den Figuren und die schrittweise Enthüllung von Geheimnissen. Insgesamt hat sich das Buch für mich wie ein ruhiges Familiendrama mit Thrillerelementen angefühlt.