Ein Urlaub und tödliche Familiengeheimnisse - unglaubwürdiger Krimi mit unsympathischen Figuren
Nach dem Tod ihres Mannes Ray lädt Connie ihre drei Töchter und deren Familien zum gemeinsamen Urlaub in einer schottischen Berghütte ein. Doch ein erholsamer Urlaub sieht anders aus, denn irgendwie scheinen fast alle Anwesenden ein Geheimnis zu verbergen. Auch Connie hat eine unangenehme Nachricht im Gepäck, die alles verändern könnte..
Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Figuren dargestellt. Die Töchter Darby, Bea und Kate sowie Mutter Connie und Darbys Stiefsohn Theo erzählen ihre Sicht der Ereignisse, ganz selten kommt in Rückblenden auch der verstorbene Ray zu Wort. Der Sprachstil liest sich nicht immer flüssig und natürlich, manche Formulierungen wirken etwas ungelenk.
Mit den Figuren hatte ich meine Schwierigkeiten. Grundsätzlich ist die Personenkonstellation recht spannend, jeder Charakter befindet sich in einer individuellen, speziellen Situation, hat eigene Interessen. Leider schaffte es aber keine der für mich zu oberflächlich ausgearbeiteten Figuren, meine Sympathie zu wecken. Ich empfand die meisten Charaktere als ziemlich unangenehm. Zudem konnte ich ihr Handeln und Verhalten oft so gar nicht nachvollziehen.
In dieser Familie ist kaum etwas, wie es scheint. Sie ist geprägt von Lügen und Geheimnissen, die im Laufe der Handlung nach und nach enthüllt werden. Das hätte durchaus eine spannende Geschichte sein können. Ich lese sehr gerne und häufig Krimis und Thriller, bin daher einiges gewohnt und ziemlich tolerant, was überraschende, nicht hundertprozentig realistische Entwicklungen betrifft. Was in „Eine zu viel“ in dieser Hinsicht geboten wird, war mir aber deutlich zu viel. Das Ende und die Auflösung wirken auf mich völlig überkonstruiert, ja an den Haaren herbeigezogen und nicht glaubwürdig. Dieser Krimi ist trotz guter Ansätze leider überhaupt nicht mein Fall.
Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Figuren dargestellt. Die Töchter Darby, Bea und Kate sowie Mutter Connie und Darbys Stiefsohn Theo erzählen ihre Sicht der Ereignisse, ganz selten kommt in Rückblenden auch der verstorbene Ray zu Wort. Der Sprachstil liest sich nicht immer flüssig und natürlich, manche Formulierungen wirken etwas ungelenk.
Mit den Figuren hatte ich meine Schwierigkeiten. Grundsätzlich ist die Personenkonstellation recht spannend, jeder Charakter befindet sich in einer individuellen, speziellen Situation, hat eigene Interessen. Leider schaffte es aber keine der für mich zu oberflächlich ausgearbeiteten Figuren, meine Sympathie zu wecken. Ich empfand die meisten Charaktere als ziemlich unangenehm. Zudem konnte ich ihr Handeln und Verhalten oft so gar nicht nachvollziehen.
In dieser Familie ist kaum etwas, wie es scheint. Sie ist geprägt von Lügen und Geheimnissen, die im Laufe der Handlung nach und nach enthüllt werden. Das hätte durchaus eine spannende Geschichte sein können. Ich lese sehr gerne und häufig Krimis und Thriller, bin daher einiges gewohnt und ziemlich tolerant, was überraschende, nicht hundertprozentig realistische Entwicklungen betrifft. Was in „Eine zu viel“ in dieser Hinsicht geboten wird, war mir aber deutlich zu viel. Das Ende und die Auflösung wirken auf mich völlig überkonstruiert, ja an den Haaren herbeigezogen und nicht glaubwürdig. Dieser Krimi ist trotz guter Ansätze leider überhaupt nicht mein Fall.