Familiengeheimnisse
Nach dem Tod ihres Vaters kommt eine Familie in einer abgelegenen Lodge in den schottischen Highlands zusammen, um gemeinsam zu trauern. Doch als ein verborgenes Geheimnis und ein brisantes Testament ans Licht zu kommen drohen, geraten Beziehungen ins Wanken und alte Konflikte brechen auf. Bald wird klar, dass die größte Gefahr innerhalb der Familie lauert.
Die Handlung wird aus den verschiedenen Perspektiven von den Figuren Connie, Kate, Darby, Bea und Theo im Wechsel erzählt. Grundsätzlich finde ich solche Erzählweisen gut, da unterschiedliche Blickwinkel für Spannung sorgen und man lange im Ungewissen bleibt. Allerdings konnte der Spannungsaufbau mich nicht überzeugen. Die vielen Geheimnisse der Figuren wären eigentlich die perfekte Grundlage für einen fesselnden Thriller gewesen. Hin und wieder werden zwar falsche Fährten eingestreut, doch die erhoffte Spannung wollte sich nicht einstellen.
Allgemein wirkte die Handlung sehr konstruiert. Es passiert unglaublich viel und immer mehr Tragödien werden aufgedeckt. Irgendwann war es einfach zu überladen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Das Ende fand ich auch nicht rund. Es blieb sehr offen und frei für Interpretationen.
Jede der Figuren schien zwar ihre eigenen Geheimnisse zu haben und vor den anderen etwas zu Verbergen, aber trotz ihrer Geheimnisse blieben die Figuren sehr oberflächlich. Sie wirkten eher wie Mittel zum Zweck, um die Handlung voranzutreiben, statt wie echte Menschen mit nachvollziehbaren Motiven. Dadurch fiel es mir schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Zudem wirkten die Dialoge recht plumb, sowie einige Handlungen der Figuren nur schwer nachvollziehbar.
Die Kulisse mit der abgelegenen Lodge in den schottischen Wäldern fand ich an sich gut. Es hätte durchaus Potenzial für eine beklemmende Atmosphäre. Stattdessen wurde das Potenzial verschenkt und es blieb lediglich nur die Kulisse, aber hat die Spannung nicht verstärkt.
Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber ist mehr oder weniger auch nur oberflächlich ohne wirklich in die Tiefe zu gehen.
Mein Fazit:
Ein Thriller mit einer interessanten Grundidee, einem vielversprechendem Setting und Figuren voller Geheimnisse. Leider bleiben sowohl die Charaktere als auch die Spannung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Durch die oberflächliche Figurenzeichnung, wenig authentische Entwicklungen und eine stellenweise überladene Handlung konnte mich der Thriller leider nicht wirklich packen.
Die Handlung wird aus den verschiedenen Perspektiven von den Figuren Connie, Kate, Darby, Bea und Theo im Wechsel erzählt. Grundsätzlich finde ich solche Erzählweisen gut, da unterschiedliche Blickwinkel für Spannung sorgen und man lange im Ungewissen bleibt. Allerdings konnte der Spannungsaufbau mich nicht überzeugen. Die vielen Geheimnisse der Figuren wären eigentlich die perfekte Grundlage für einen fesselnden Thriller gewesen. Hin und wieder werden zwar falsche Fährten eingestreut, doch die erhoffte Spannung wollte sich nicht einstellen.
Allgemein wirkte die Handlung sehr konstruiert. Es passiert unglaublich viel und immer mehr Tragödien werden aufgedeckt. Irgendwann war es einfach zu überladen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Das Ende fand ich auch nicht rund. Es blieb sehr offen und frei für Interpretationen.
Jede der Figuren schien zwar ihre eigenen Geheimnisse zu haben und vor den anderen etwas zu Verbergen, aber trotz ihrer Geheimnisse blieben die Figuren sehr oberflächlich. Sie wirkten eher wie Mittel zum Zweck, um die Handlung voranzutreiben, statt wie echte Menschen mit nachvollziehbaren Motiven. Dadurch fiel es mir schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Zudem wirkten die Dialoge recht plumb, sowie einige Handlungen der Figuren nur schwer nachvollziehbar.
Die Kulisse mit der abgelegenen Lodge in den schottischen Wäldern fand ich an sich gut. Es hätte durchaus Potenzial für eine beklemmende Atmosphäre. Stattdessen wurde das Potenzial verschenkt und es blieb lediglich nur die Kulisse, aber hat die Spannung nicht verstärkt.
Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber ist mehr oder weniger auch nur oberflächlich ohne wirklich in die Tiefe zu gehen.
Mein Fazit:
Ein Thriller mit einer interessanten Grundidee, einem vielversprechendem Setting und Figuren voller Geheimnisse. Leider bleiben sowohl die Charaktere als auch die Spannung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Durch die oberflächliche Figurenzeichnung, wenig authentische Entwicklungen und eine stellenweise überladene Handlung konnte mich der Thriller leider nicht wirklich packen.