Familiengeheimnisse

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mabla59 Avatar

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"Eine zu viel" von Samantha Hayes ist in drei Abschnitte unterteilt.
Es beginnt damit, dass Connie ihre drei Töchter mit Anhang in eine Lodge in Schottland bestellt, um ihnen nach dem Tod des Vaters Ray etwas mitteilen.
Bevor das Testament verlesen wird, will sie ein Geheimnis lüften.
Die Vorstellung der einzelnen Familienmitglieder und deren Geschichte nimmt einige Zeit in Anspruch, aber Samantha Hayes beschreibt sie eindrucksvoll und sehr gut nachvollziehbar.
Ab dem zweiten Teil nimmt die Spannung zu. Dazu trägt nicht zuletzt die authentische Schilderung von Umgebung und Wetter bei. Man spürt regelrecht die Nässe, die in die Knochen kriecht, das wilde schottische Umland
Jeder einzelne scheint ein Geheimnis zu haben und krampfhaft bemüht, dieses zu bewahren
Immer neue Wendungen und falsche Spuren halten einem in Atem
Samantha Hayes hat einen flüssigen Schreibstil und die einzelnen Kapiteln enden oft mit einem Cliffhanger der es schwer macht das Buch aus der Hand zu legen.
Und doch lässt mich die Auflösung etwas ratlos zurück.
Trotzdem gute vier Sterne