Familiengeheimnisse – ein Spannungsroman vor rauer Kulisse
„Der See, die Landschaft mit ihren Nebelwolken, die sich wie ein Mantel um die Hügel legten – sie hatten die Fähigkeit, Geheimnisse zu hüten und die Vergangenheit zu begraben.“ (S. 8)
Meine Meinung:
Nach dem Tod des Familienpatriarchen Ray kommt die ganze Familie noch einmal in „Hunters Castle“, dem Ferienhaus in der schottischen Wildnis zusammen. Trauer über den gemeinsamen Verlust verbindet sie. Doch die Geheimnisse, die diese Familie teils seit Jahrzehnten hüten, drohen die fragile Familienidylle zu sprengen…
Nach einem rätselhaften und sehr atmosphärischen Prolog startet die Geschichte erstmal recht unaufgeregt. Mir hat es gut gefallen, wie Samantha Hayes ihre Figuren eingeführt und positioniert hat und das raue Setting der ungezähmten schottischen Natur ist ganz nach meinem Geschmack – ein kleines bisschen „locked room“ Feeling!
Gespannt bin ich der Geschichte gefolgt, die sich sehr flüssig lesen lässt und durchaus zu unterhalten weiß. Nur von wirklicher Spannung war über die meiste Zeit nicht wirklich etwas zu merken. Immer wieder werden Andeutungen auf verschiedene Geheimnisse gemacht, auf ein Geheimnis (das, um Rays Testament) sogar immer und immer wieder, was ich zunehmend langweilig empfand. Spannend war bis kurz vor dem Ende eigentlich nur die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren. Erst auf den ca. letzten 50 Seiten kam dann doch noch Spannung auf. Puzzleteil für Puzzleteil wurde ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet. Manche „Geständnisse“ hatte ich da schon längst erahnt, an einem neuralgischen Punkt hat mich die Autorin dann aber doch noch faustdick überrascht.
So haben die letzten ca. 50 Seiten doch noch einiges gut gemacht. Zuvor war mir dieser Roman dann doch zu wenig spannend, insbesondere, da er als „Thriller“ vermarktet wird. Für mein empfinden ist es eher ein Spannungsroman, oder gar ein Drama. Lesenswert auf jeden Fall, aber für mein Empfinden kein herausragendes Werk.
FAZIT:
Gut geschrieben und unterhaltsam zu lesen, aber in meinen Augen absolut kein Thriller.
Meine Meinung:
Nach dem Tod des Familienpatriarchen Ray kommt die ganze Familie noch einmal in „Hunters Castle“, dem Ferienhaus in der schottischen Wildnis zusammen. Trauer über den gemeinsamen Verlust verbindet sie. Doch die Geheimnisse, die diese Familie teils seit Jahrzehnten hüten, drohen die fragile Familienidylle zu sprengen…
Nach einem rätselhaften und sehr atmosphärischen Prolog startet die Geschichte erstmal recht unaufgeregt. Mir hat es gut gefallen, wie Samantha Hayes ihre Figuren eingeführt und positioniert hat und das raue Setting der ungezähmten schottischen Natur ist ganz nach meinem Geschmack – ein kleines bisschen „locked room“ Feeling!
Gespannt bin ich der Geschichte gefolgt, die sich sehr flüssig lesen lässt und durchaus zu unterhalten weiß. Nur von wirklicher Spannung war über die meiste Zeit nicht wirklich etwas zu merken. Immer wieder werden Andeutungen auf verschiedene Geheimnisse gemacht, auf ein Geheimnis (das, um Rays Testament) sogar immer und immer wieder, was ich zunehmend langweilig empfand. Spannend war bis kurz vor dem Ende eigentlich nur die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren. Erst auf den ca. letzten 50 Seiten kam dann doch noch Spannung auf. Puzzleteil für Puzzleteil wurde ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet. Manche „Geständnisse“ hatte ich da schon längst erahnt, an einem neuralgischen Punkt hat mich die Autorin dann aber doch noch faustdick überrascht.
So haben die letzten ca. 50 Seiten doch noch einiges gut gemacht. Zuvor war mir dieser Roman dann doch zu wenig spannend, insbesondere, da er als „Thriller“ vermarktet wird. Für mein empfinden ist es eher ein Spannungsroman, oder gar ein Drama. Lesenswert auf jeden Fall, aber für mein Empfinden kein herausragendes Werk.
FAZIT:
Gut geschrieben und unterhaltsam zu lesen, aber in meinen Augen absolut kein Thriller.