Gut
Die Dynamik im Haus ist von Anfang geladen. Es geht um dieses extrem ungemütliche Gefühl, wenn eine Person in das Leben einer Familie tritt und subtil beginnt, die Fäden in die Hand zu nehmen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen total. Man ertappt sich durchgehend dabei, das Verhalten jeder einzelnen Figur zu sezieren – wer manipuliert hier gerade wen?
Hayes spielt genial mit der Wahrnehmung des Lesers. Als Beobachter merkt man schnell, wie tief die Risse in der Ehe und im Alltag der Protagonisten eigentlich sind, noch bevor das große Chaos ausbricht.
Die Spannung entsteht rein aus den manipulativen Dialogen, den kleinen Grenzüberschreitungen im Haus und dem schleichenden Gefühl, dass eine Katastrophe unausweichlich ist.
Das Finale hat mir gerade deshalb auch gut gefallen, weshalb es 4 von 5 Punkten von mir gibt.
Hayes spielt genial mit der Wahrnehmung des Lesers. Als Beobachter merkt man schnell, wie tief die Risse in der Ehe und im Alltag der Protagonisten eigentlich sind, noch bevor das große Chaos ausbricht.
Die Spannung entsteht rein aus den manipulativen Dialogen, den kleinen Grenzüberschreitungen im Haus und dem schleichenden Gefühl, dass eine Katastrophe unausweichlich ist.
Das Finale hat mir gerade deshalb auch gut gefallen, weshalb es 4 von 5 Punkten von mir gibt.