Komplexe Familientragödie

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lindendrea_oldie Avatar

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Das Cover in dunkel gehalten, das die einsame Lodge in den schottischen Highlands zeigt, wo die Geschichte spielt und die Schrift in gelb sowie die Frau in gelber Jacke, die auf das einzelne Licht in der Lodge zugeht vermittelt den Eindruck von ,, folge dem Licht, das Suchen hat ein Ende“.
Es geht auch eher um eine Familientragödie als um einen klassischen spannenden Thriller, die Familiengeschichte der Hunters, also die Geschichte von Ray und Connie und ihren Töchtern und deren Familien ist verschachtelt, verstrickt und letzten Endes auch tragisch.
Der Prolog macht es erstmal spannend…wer ist tot? Und warum?
Der Leser wird so dann in der Zeit zurückgeführt, eine Woche , 40 Jahre…, jeder aus der Familie hat etwas zu verbergen und wer ist der/die Gute? Wer ist der/die Böse? Jedes Kapitel aus unterschiedlicher Perspektive der einzelnen Personen lässt uns tiefer in die Geschichte eintauchen und endet auch meist mit Anspielungen auf Dinge, die noch passieren werden, gut inszeniert und spannend. Geheimnisse kommen peu a peu ans Licht, aber dann kommen viele Verschachtelungen, einzelne familiäre Probleme nehmen so viel Raum ein, dass die Hauptgeschichte eher unterbrochen als weitergebracht wird. Die Lösung der Geschichte erscheint mir dann auch zu plötzlich, zu sehr konstruiert und das Happy-End ( ist es das?) als Familie auch nicht schlüssig.
Das Buch ist spannend und die Geschichte der Hunters ist durchaus interessant, ein klassischer Thriller ist das Buch für mich nicht.