Nichts ist, wie es scheint – eine äußerst dramatische Familiengeschichte
Der Krimi „Eine zu viel“ hat es wirklich in sich.
Es beginnt recht ruhig und überschaubar und dauerte eine Weile, bis ich in der Geschichte angekommen war. Aber dann habe ich voller Neugier die Mitglieder der Familie Hunter und ihre jeweils dazugehörenden Männer und Kinder kennengelernt.
Es entsteht so nach und nach ein genaueres Bild der Familie. Dabei trügt anfangs der Schein und vieles ist anders als erwartet. Das hat für mich auch den Reiz dieser Geschichte ausgemacht. Dieses Unerwartete, das ich so nie vermutet hätte.
Der Schreibstil von Samantha Hayes ist sehr angenehm - flüssig, verständlich, klar. Ich folgte dem Fortgang der Geschichte sehr gespannt und mit großem Interesse.
Jedoch gab es auch Sachen, die mir nicht so zusagten.
So hat Connie anfangs m. E. zu oft betont, wie sehr ihre Töchter überrascht sein werden, wenn sie ihnen vom Nachlass des verstorbenen Vaters erzählt, bevor der Notar das tut. Das hat mich deshalb gestört, weil es ewig nicht dazu kam.
Auch konnte ich nicht verstehen, wie lange die Opfer in der Opferrolle blieben und alles hinnahmen.
In der Rückschau ist mir klar geworden, dass in dieser Familie so ziemlich alles vorkam, was man sich an kriminellen Handlungen und Verfehlungen, aber auch an bestimmten Neuausrichtungen so vorstellen kann. Insbesondere zum Ende hin war mir das einfach zu viel.
Das Ende an sich erscheint mir wenig realistisch und glaubwürdig. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nicht deutlicher werden.
Insgesamt ist der Roman jedoch sehr spannend, lesenswert, sehr unterhaltsam und unerwartet wendungsreich.
Es beginnt recht ruhig und überschaubar und dauerte eine Weile, bis ich in der Geschichte angekommen war. Aber dann habe ich voller Neugier die Mitglieder der Familie Hunter und ihre jeweils dazugehörenden Männer und Kinder kennengelernt.
Es entsteht so nach und nach ein genaueres Bild der Familie. Dabei trügt anfangs der Schein und vieles ist anders als erwartet. Das hat für mich auch den Reiz dieser Geschichte ausgemacht. Dieses Unerwartete, das ich so nie vermutet hätte.
Der Schreibstil von Samantha Hayes ist sehr angenehm - flüssig, verständlich, klar. Ich folgte dem Fortgang der Geschichte sehr gespannt und mit großem Interesse.
Jedoch gab es auch Sachen, die mir nicht so zusagten.
So hat Connie anfangs m. E. zu oft betont, wie sehr ihre Töchter überrascht sein werden, wenn sie ihnen vom Nachlass des verstorbenen Vaters erzählt, bevor der Notar das tut. Das hat mich deshalb gestört, weil es ewig nicht dazu kam.
Auch konnte ich nicht verstehen, wie lange die Opfer in der Opferrolle blieben und alles hinnahmen.
In der Rückschau ist mir klar geworden, dass in dieser Familie so ziemlich alles vorkam, was man sich an kriminellen Handlungen und Verfehlungen, aber auch an bestimmten Neuausrichtungen so vorstellen kann. Insbesondere zum Ende hin war mir das einfach zu viel.
Das Ende an sich erscheint mir wenig realistisch und glaubwürdig. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nicht deutlicher werden.
Insgesamt ist der Roman jedoch sehr spannend, lesenswert, sehr unterhaltsam und unerwartet wendungsreich.