Rasanter, fesselnder und spannender Thriller

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snookie Avatar

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In „Eine zu viel“ geht es um die Familie Hunter. Als das Familienoberhaupt stirbt und das Testament verlesen werden soll, muss seine Ehefrau Connie ihren drei Töchtern eine dunkle Wahrheit beichten, die die gesamte Familie erschüttern sollte. Dafür lädt sie ihre Töchter und deren Familien in die Familienhütte in Schottland ein. Doch nicht nur Connie hat einige Geheimnisse zu verbergen.
Der Thriller ist sehr spannend geschrieben. In jedem Kapitel wechselt die Perspektive, sodass man immer wieder die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Seiten der einzelnen Familienmitglieder erlebt (- jedoch nicht von allen). Diesen Aspekt fand ich besonders interessant, da es dadurch nicht langweilig wurde und die Geheimnisse so nach und nach aufgedeckt wurden. Auch die vielen Geheimnisse, Wendungen und menschlichen Abgründe waren sehr packend und mitreißend. Die Spannung wurde über das Buch hinweg aufrechterhalten. Am Ende hat der Thriller natürlich nochmal um einiges an Fahrt aufgenommen. Ich war die gesamte Zeit von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die innere Zerrissenheit und Verzweiflung der Protagonistinnen sind sehr authentisch und nahbar dargestellt. Die Charaktere sind gut beschrieben und wirken für mich authentisch. Die Handlung ist logisch aufgebaut und schlüssig (bis auf die letzte Seite des dritten Teils – das konnte ich mir nicht erklären, weswegen ich hier einen halben Stern abziehe).
Eine klare Empfehlung für Fans von rasanten, fesselnden und spannenden Thrillern, die man nicht aus der Hand legen kann.