Sehr undurchsichtig

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isabell Avatar

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Dieser Thriller war genau wie das Cover suggeriert, sehr düster und spannend, jedoch hat er mir nicht so wirklich gefallen. Das Ausgangsszenario ist das einer Familie, deren Vater gestorben ist und die sich in in einem abgelegenen Haus in Schottland treffen, wo sie als Familie viel Zeit verbracht haben. Laut Buchrückseite geht es um das Testament von Ray, dem verstorbenen Vater, was Connie den Kindern mitteilen will/muss und ein brisantes Geheimnis.
Würde es sich nur um dieses Geheimnis handeln, dann hätte ich der Geschichte folgen können, ab dem war nicht so. Es hatte quasi fast jeder ein Geheimnis und die Autorin legte nicht nur in jedem Kapitel den Fokus auf eine andere Person, was auch immer namentlich gekennzeichnet wurde, sondern zudem gab es auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit. Normalerweise finde ich dies durchaus gut, hier war es mir jedoch viel zu viel. Der Ablauf der Tage um Haus und was wer macht, das war sehr unübersichtlich. Die Autorin führt mich absichtlich und durchaus gekonnt aus falsche Spuren, damit ich jemanden sympathisch bzw. unsympathisch finde. Es war spannend, aber ich fand die Auflösung absolut unklar, sowie manche Geschehnisse in der Gegenwart überflüssig für die Story. Mir schien es so, als wollte die Autorin Themen wie Gewalt, Betrug, Rache, Lügen, Fremdgehen, Vergewaltigung, Homosexualität, Morde, Entführung,Liebe,.... unbedingt unter einen Hut bringen. Ich habe den Prolog und den Epilog drei Mal nach Beendigung des Buches drei Mal gelesen, weil mir am Ende so vieles unklar war . Leider keine Empfehlung meinerseits. Zwei Sterne für Spannung