Spannend

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herminegranger Avatar

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Eine zu viel von Samantha Hayes hat mich vor allem mit seiner bedrückenden Familienatmosphäre gepackt. Nach dem Tod von Ray Hunter kommt die Familie in einer abgelegenen Lodge in den schottischen Highlands zusammen – doch statt Ruhe und Zusammenhalt treten alte Verletzungen, Lügen und lange verdrängte Geheimnisse ans Licht. Durch die wechselnden Perspektiven lernt man die Figuren und ihre Konflikte nach und nach kennen, wobei man ständig rätselt, wem man eigentlich glauben kann. Der Thriller lebt weniger von ununterbrochener Action als von der wachsenden Anspannung innerhalb der Familie. Einige Wendungen sind wirklich überraschend, und die düstere Umgebung passt perfekt zu der zunehmend beklemmenden Stimmung. Für mich ist es eine spannende, emotionale Geschichte über Trauer, Schuld und die Frage, wie gut man die eigene Familie tatsächlich kennt. Das Cover mit der einsamen Hütte in der dunklen, schottisch wirkenden Landschaft vermittelt direkt ein Gefühl von Abgeschiedenheit und Unheil. Die Schwarz-Weiß-Optik mit den gelben Akzenten wirkt auffällig, ohne zu viel zu verraten, und passt sehr gut zum geheimnisvollen Ton des Buches