Spannungsrausch: Die Geschichte um Familiengeheimnisse und Lügen erfindet sich immer wieder neu
Eine Mutter ruft ihre drei Töchter und ihre Familien zusammen, um gemeinsam an ihren kürzlich verstorbenen Mann Ray zu erinnern, aber auch um ein über Jahrzehnte verschwiegenes Geheimnis zu lüften. Was als liebevolles Familientreffen beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Scherbenhaufen. Was wird passieren, wenn die Wahrheit auf den Tisch kommt und welche Folgen hat das für die Familie?
* Atmosphäre: knisternde, unterschwellige Konflikte mit hoher Spannung.
* Kernthema: auf Lügen aufgebaute Familienharmonie implodiert.
* Spannung: kleine Hinweise und viele unerwartete Wendungen. Spannend.
* Für Fans von: psychologischen Geschichten, die unter die Haut gehen.
UM WAS ES GEHT:
Connie Hunter kommt mit ihren drei Töchtern und ihren Familien in einer Lodge in Schottland zusammen. Sie will dort gemeinsam um ihren verstorbenen Mann Ray trauern und an ihn erinnern. Sie muss aber auch ein sehr lange verschwiegenes Geheimnis und alte Lügen auf den Tisch legen. Sie hat keine andere Wahl als ihre Familie und den Zusammenhalt auf die Probe zu stellen. Aber auch andere Familienmitglieder haben ihre Unwahrheiten, Misstrauen und Lügen mitgebracht.
MEIN EINDRUCK
Eine zu viel” von Samantha Hayes beginnt wie eine harmonische Familiengeschichte. Aber schon nach wenigen Seiten ist man sich sicher, dass es vor Konflikten und Geheimnissen nur so wimmelt. Die Autorin setzt an vielen Stellen kleine Hinweise ein, um schon die Auflösung anzudeuten. Dabei verliert die Geschichte aber zu keinem Zeitpunkt an Spannung. Ganz im Gegenteil überrascht sie mit plötzlichen Wendungen und stellt das bisher Gelesene das immer wieder auf den Kopf. Das hat mir sehr gefallen.
Die Story an sich gleicht einem Spinnennetz. Um den zentralen Konflikt herum gibt es eine Reihe von Knoten und Linien, die sich zu einer sehr fein verwobenen Handlung zusammenziehen. Rückblicke und Perspektivenwechsel sind für mich herausragend platziert und treiben an exakt den richtigen Stellen die Handlung voran. Die Detailgenauigkeit der Handlungen und die Verknüpfungen der Kapitel untereinander haben mich sehr begeistert.
Die Charaktere sind ebenfalls fantastisch gezeichnet. Der komplette Hunter-Clan ist in sich stimmig entworfen. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit und ihre eigenen Sichtweisen mit. Die Geschehnisse werden abwechselnd aus der Perspektive unterschiedlicher Figuren geschildert. Dadurch werden sie besonders lebendig und nachvollziehbar, wobei ihre Motive und Gedanken auf diese Weise zum Vorschein kommen.
Ich tendiere dazu, dieses Buch nicht als Thriller einzuordnen, sondern als psychologisches Familiendrama zu betrachten. Die Tiefe der Charaktere und die Beziehungen untereinander gehen in Richtung eines Psychothrillers. Die teilweise rasanten und sehr spannenden Abschnitte zum Ende hin machen die Geschichte aber allemal lesens- und liebenswert.
MEIN FAZIT
Für mich war “Eine zu viel” das erste Lesevergnügen von Samantha Hayes. Es wird nicht das letzte sein. Mich hat begeistert, wie konzentriert sie im Mikrokosmos Familie auf engstem Raum die Konflikte eingestreut und letztlich zum Glühen gebracht hat. Die Kombination aus lebendigen Figuren, ständig neuen Überraschungen und einer fein verstrickten Handlung hat mich absolut überzeugt.
Dieses Buch habe ich über Vorablesen als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten.
* Atmosphäre: knisternde, unterschwellige Konflikte mit hoher Spannung.
* Kernthema: auf Lügen aufgebaute Familienharmonie implodiert.
* Spannung: kleine Hinweise und viele unerwartete Wendungen. Spannend.
* Für Fans von: psychologischen Geschichten, die unter die Haut gehen.
UM WAS ES GEHT:
Connie Hunter kommt mit ihren drei Töchtern und ihren Familien in einer Lodge in Schottland zusammen. Sie will dort gemeinsam um ihren verstorbenen Mann Ray trauern und an ihn erinnern. Sie muss aber auch ein sehr lange verschwiegenes Geheimnis und alte Lügen auf den Tisch legen. Sie hat keine andere Wahl als ihre Familie und den Zusammenhalt auf die Probe zu stellen. Aber auch andere Familienmitglieder haben ihre Unwahrheiten, Misstrauen und Lügen mitgebracht.
MEIN EINDRUCK
Eine zu viel” von Samantha Hayes beginnt wie eine harmonische Familiengeschichte. Aber schon nach wenigen Seiten ist man sich sicher, dass es vor Konflikten und Geheimnissen nur so wimmelt. Die Autorin setzt an vielen Stellen kleine Hinweise ein, um schon die Auflösung anzudeuten. Dabei verliert die Geschichte aber zu keinem Zeitpunkt an Spannung. Ganz im Gegenteil überrascht sie mit plötzlichen Wendungen und stellt das bisher Gelesene das immer wieder auf den Kopf. Das hat mir sehr gefallen.
Die Story an sich gleicht einem Spinnennetz. Um den zentralen Konflikt herum gibt es eine Reihe von Knoten und Linien, die sich zu einer sehr fein verwobenen Handlung zusammenziehen. Rückblicke und Perspektivenwechsel sind für mich herausragend platziert und treiben an exakt den richtigen Stellen die Handlung voran. Die Detailgenauigkeit der Handlungen und die Verknüpfungen der Kapitel untereinander haben mich sehr begeistert.
Die Charaktere sind ebenfalls fantastisch gezeichnet. Der komplette Hunter-Clan ist in sich stimmig entworfen. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit und ihre eigenen Sichtweisen mit. Die Geschehnisse werden abwechselnd aus der Perspektive unterschiedlicher Figuren geschildert. Dadurch werden sie besonders lebendig und nachvollziehbar, wobei ihre Motive und Gedanken auf diese Weise zum Vorschein kommen.
Ich tendiere dazu, dieses Buch nicht als Thriller einzuordnen, sondern als psychologisches Familiendrama zu betrachten. Die Tiefe der Charaktere und die Beziehungen untereinander gehen in Richtung eines Psychothrillers. Die teilweise rasanten und sehr spannenden Abschnitte zum Ende hin machen die Geschichte aber allemal lesens- und liebenswert.
MEIN FAZIT
Für mich war “Eine zu viel” das erste Lesevergnügen von Samantha Hayes. Es wird nicht das letzte sein. Mich hat begeistert, wie konzentriert sie im Mikrokosmos Familie auf engstem Raum die Konflikte eingestreut und letztlich zum Glühen gebracht hat. Die Kombination aus lebendigen Figuren, ständig neuen Überraschungen und einer fein verstrickten Handlung hat mich absolut überzeugt.
Dieses Buch habe ich über Vorablesen als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten.