Täuschungsmanöver
Das Cover - diesmal in Gelb - schliesst nahtlos an den letzten Roman an, tolles Konzept mit hohem Wiedererkennungswert.
Die Familie Hunter trifft sich in einer abgelegenen Hütte, um den Tod des Familienoberhaupts Ray zu verarbeiten. Doch alle Familienmitglieder bringen ihre eigenen Geheimnisse mit. Die unterschwellige Spannung ist von Beginn an spürbar: Jeder scheint etwas zu verbergen. Die Geschwister begegnen sich und ihren Partnern mit Misstrauen, Connie steht vor der Enthüllung eines folgenschweren Geheimnisses.
Nach dem starken Roman «Eine von uns» waren meine Erwartungen hoch. Leider überzeugt diese Geschichte nicht im selben Mass. Die Handlung kommt nur schleppend voran und tritt über weite Strecken auf der Stelle. Ausgangslage und Verdachtsmomente sind früh klar, doch dieselben Konflikte und Vermutungen werden immer wieder aufgegriffen, ohne dass die Geschichte Fortschritt macht.
Die Kapitel sind den einzelnen Figuren gewidmet und wechseln zwischen Gegenwart und Rückblick. Dieses wirkt zerstückelnd und bremst den Erzählfluss, zudem wird mit vielen Klischees gearbeitet. Auch die Figuren bleiben blass und oberflächlich. Ihre Entwicklung erscheint wenig glaubwürdig.
Erst gegen Ende nimmt der Roman noch einmal Fahrt auf. Mehrere überraschende Wendungen sorgen für Spannung. Allerdings wirken viele dieser Twists konstruiert und wenig plausibel. Das finale, bittere Ende überrascht zwar noch einmal, kann die Schwächen des Romans für mich jedoch nicht ausgleichen.
Die Familie Hunter trifft sich in einer abgelegenen Hütte, um den Tod des Familienoberhaupts Ray zu verarbeiten. Doch alle Familienmitglieder bringen ihre eigenen Geheimnisse mit. Die unterschwellige Spannung ist von Beginn an spürbar: Jeder scheint etwas zu verbergen. Die Geschwister begegnen sich und ihren Partnern mit Misstrauen, Connie steht vor der Enthüllung eines folgenschweren Geheimnisses.
Nach dem starken Roman «Eine von uns» waren meine Erwartungen hoch. Leider überzeugt diese Geschichte nicht im selben Mass. Die Handlung kommt nur schleppend voran und tritt über weite Strecken auf der Stelle. Ausgangslage und Verdachtsmomente sind früh klar, doch dieselben Konflikte und Vermutungen werden immer wieder aufgegriffen, ohne dass die Geschichte Fortschritt macht.
Die Kapitel sind den einzelnen Figuren gewidmet und wechseln zwischen Gegenwart und Rückblick. Dieses wirkt zerstückelnd und bremst den Erzählfluss, zudem wird mit vielen Klischees gearbeitet. Auch die Figuren bleiben blass und oberflächlich. Ihre Entwicklung erscheint wenig glaubwürdig.
Erst gegen Ende nimmt der Roman noch einmal Fahrt auf. Mehrere überraschende Wendungen sorgen für Spannung. Allerdings wirken viele dieser Twists konstruiert und wenig plausibel. Das finale, bittere Ende überrascht zwar noch einmal, kann die Schwächen des Romans für mich jedoch nicht ausgleichen.