Tatsächlich eine zu viel

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tilinchen Avatar

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Allein durch das Cover war ich voller Erwartungen, denn es suggeriert mit den Farben Düsternis und Spannung.
Dreh und Angelpunkt ist hier der Tod des Familienvaters und das durch das Testament ans Licht kommende Geheimnis. Dazu trifft sich die gesamte Familie auf dem Urlaubsanwesen und jeder bringt ein eigenes Geheimnis mit.
Das Buch ist in den Kapiteln auf einzelne Familienmitglieder aufgeteilt. Hierbei gibt es auch immer wieder Wechsel in den Zeitachsen, mal befinden wir uns in der Gegenwart und dann wieder in einem Rückblick. Leider kommt hier keine wirkliche Spannung auf, ja es herrscht eine allgemeine Grundspannung, aber durch die vielen verschiedenen Personen und deren Geheimisse und deren Fokus darauf geht es nur schleppend voran. Dabei ist einem der Ausgangspunkt bereits früh klar und wird auch immer wieder aufgegriffen, ohne weiter voranzuschreiten. Grundsätzlich finde ich Sprünge in der Zeitachse und auch Wechsel der Perspektive durch verschiedenen Protagonisten gut, allerdings waren es mir hier viel zu viele Geheimnisse und Geschehnisse die versucht wurden unter einen Hut zu bekommen. Dadurch wurde es doch recht unübersichtlich und eher verwirrend, da ständig der Fokus wechselte und es kein klares Ziel gab. Am Ende kamen die Geheimnisse nach und nach ans Licht und nahmen zum Teil dem Hauptakt die Show. Der Fokus lag hier auf den einzelnen Geheimnissen und gefühlt darauf möglichst viele Thematiken unterzubekommen. Mit Mord, Vergewaltigung, Rache, Gewalt und Homosexualität sind nur ein paar davon genannt. So hatte ich das Gefühl mich in verschiedenen Büchern zu bewegen. Das Finale hat mich dann nochmal überrascht, konnte aber nicht den gesamten Verlauf kompensieren.