Ziemlich spannend

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schulkind Avatar

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Zum Thriller "Eine zu viel" von Samantha Hayes kann ich nach der Lektüre besonders dies sagen: spannend, überraschend und teilweise etwas zu ausführlich geschrieben.
Das Cover des Buches empfand ich eher durchschnittlich: ein typisches dtv-Motiv irgendwie. Ich frug mich zunächst, aufgrund des Klapptextes, ob es wieder einer der üblichen Plots mit "Testament bringt schreckliches Familiengeheimnis ans Licht" sein würde oder ob es da ein "mehr" geben würde? Der Prolog bereitet den Leser schon recht gut auf das vor, was sich für mich durch das gesamte Buch hinweg durchzieht: es werden viele falsche Fährten gelegt! Dies macht den Thriller spannend, aber auch hin und wieder ein wenig zu langatmig für meinen Geschmack.
Die Geschichte beginnt zeitlich im Heute und springt dann kurz in die Vergangenheit zurück, um wieder im Heute weiterzugehen. Man erfährt so neue Details, was die Geschichte inhaltlich gut vorantreibt. Ausgezeichnet hat mir die Art der Darstellung der handelnden Personen gefallen. Connies und Rays Charaktere entpuppen sich auf den zweiten Blick doch anders als zunächst vermutet; die unterschiedlichen Persönlichkeiten der drei Schwestern werden ebenfalls sehr gut sprachlich dargestellt und auch die Nebenfiguren wirken sehr "lebendig". Wer einen guten Thriller mit interessanten Charakteren schätzt und auch einige Längen verzeihen kann, wird diesen Buch sehr gerne lesen.