Cluedomäßige Tätersuche
Ich mag sowohl Thriller als auch Familiengeheimnisse und so hatte „Eisnebel“ von Kate Alice Marshall zunächst einmal gute Chancen, mir zu gefallen.
Connor und Theodora kennen sich erst sechs Monate und sind bereits verlobt. Connor nutzt die Winterferien um seine Verlobte seiner Familie vorzustellen, die sich traditionsgemäß abgeschieden in den Bergen trifft. Die wohlhabenden Daltons beäugen Theo skeptisch und die junge Frau fühlt sich mehr als unwohl. Zudem wird sie auch noch von verwirrenden Flashbacks heimgesucht.
Der Schreibstil von Kate Alice Marshall liest sich grundsätzlich angenehm und es gelingt ihr sehr gut, die verschneite Winterlandschaft zu beschreiben. Die Mischung aus Kälte und dem Gefühl unwillkommen zu sein, kamen sehr authentisch rüber und es entsteht eine beängstigende Locked Room Situation. Connors Familie ist alles andere als herzlich und ich hätte keinen Tag mit diesen Menschen verbringen wollen.
Connor und Theo empfand ich einerseits undurchschaubar, ich war mir nie sicher, ob hinter der freundlichen Fassade noch ein zweites Gesicht steckt. Gleichzeitig fand ich beide sowie auch die anderen Charaktere ziemlich blass und schlecht zu greifen. Ich konnte zu niemanden eine Verbindung aufbauen. Dadurch habe ich nach dem relativ spannenden Einstieg im Verlauf der weiteren Handlung etwas das Interesse verloren. Ohne viel spoilern zu wollen erscheint es mir auch absolut absurd, dass Theo und Connor sich zufällig kennenlernen.
Während es im Mittelteil eher gemütlich zugeht, überschlagen sich in den letzten Kapiteln die Ereignisse. Persönlich war es mir zu viel hin und her um wirklich spannend zu sein. Nach dem x. neuen vermeintlichen Tathergang war ich eher genervt als geschockt. Die Geschichte hat etwas von dem Spiel Cluedo, bei dem man alle möglichen Varianten nacheinander durchgeht. War es vielleicht Oberst von Gatow mit dem Kronleuchter im Klavierzimmer oder doch Fräulein Gloria mit dem Dolch im Salon.
Ich hatte mir mehr von „Eisnebel“ versprochen und fand es letztendlich doch nur geht so.
Connor und Theodora kennen sich erst sechs Monate und sind bereits verlobt. Connor nutzt die Winterferien um seine Verlobte seiner Familie vorzustellen, die sich traditionsgemäß abgeschieden in den Bergen trifft. Die wohlhabenden Daltons beäugen Theo skeptisch und die junge Frau fühlt sich mehr als unwohl. Zudem wird sie auch noch von verwirrenden Flashbacks heimgesucht.
Der Schreibstil von Kate Alice Marshall liest sich grundsätzlich angenehm und es gelingt ihr sehr gut, die verschneite Winterlandschaft zu beschreiben. Die Mischung aus Kälte und dem Gefühl unwillkommen zu sein, kamen sehr authentisch rüber und es entsteht eine beängstigende Locked Room Situation. Connors Familie ist alles andere als herzlich und ich hätte keinen Tag mit diesen Menschen verbringen wollen.
Connor und Theo empfand ich einerseits undurchschaubar, ich war mir nie sicher, ob hinter der freundlichen Fassade noch ein zweites Gesicht steckt. Gleichzeitig fand ich beide sowie auch die anderen Charaktere ziemlich blass und schlecht zu greifen. Ich konnte zu niemanden eine Verbindung aufbauen. Dadurch habe ich nach dem relativ spannenden Einstieg im Verlauf der weiteren Handlung etwas das Interesse verloren. Ohne viel spoilern zu wollen erscheint es mir auch absolut absurd, dass Theo und Connor sich zufällig kennenlernen.
Während es im Mittelteil eher gemütlich zugeht, überschlagen sich in den letzten Kapiteln die Ereignisse. Persönlich war es mir zu viel hin und her um wirklich spannend zu sein. Nach dem x. neuen vermeintlichen Tathergang war ich eher genervt als geschockt. Die Geschichte hat etwas von dem Spiel Cluedo, bei dem man alle möglichen Varianten nacheinander durchgeht. War es vielleicht Oberst von Gatow mit dem Kronleuchter im Klavierzimmer oder doch Fräulein Gloria mit dem Dolch im Salon.
Ich hatte mir mehr von „Eisnebel“ versprochen und fand es letztendlich doch nur geht so.