Ein Ende voller Wendungen

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c-bird Avatar

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Inmitten schneebedeckter Wälder liegt Idlewood, das Winterdomizil der privilegierten Daltons. Theodora reist mit ihrem Verlobten Connor an, um dessen Familie kennenzulernen. Doch von Beginn an ist spürbar, dass Theo nicht willkommen ist. Sie erhält anonyme, bedrohliche Nachrichten, die sie auffordern sich von Connor fernzuhalten. Zudem wird Theo das Gefühl nicht los, schon einmal auf Idlewood gewesen zu sein.

Das wunderschön gestaltete Cover vermittelt zwar den Eindruck von heimeliger Wärme inmitten einer idyllischen Winterlandschaft, doch der Schein trügt. Hinter der Fassade des luxuriösen Anwesens liegen wohlgehütete Geheimnisse. Aber nicht nur die Daltons haben etwas zu verbergen. Auch die Vergangenheit von Theo spielt eine größere Rolle. An ihre Kindheit kann Theo sich nur bruchstückhaft erinnern, doch je länger sie sich auf Idlewood aufhält, desto mehr kommen die Erinnerungen zu Tage. Trotz allem konnte ich mich mit der Protagonistin Theo nicht so richtig anfreunden. Ich hatte ständig das Gefühl, dass sie nicht die ganze Wahrheit erzählt, sondern sie noch andere ungenannte Beweggründe antreiben. Dennoch sind die gesamten Figuren interessant und gut gezeichnet.
Die Autorin versteht es bestens die eiskalte Atmosphäre des Winters, aber auch innerhalb der Familie zu beschreiben. Anfänglich hat mir etwas die Spannung gefehlt, doch je mehr Details aus der Vergangenheit ans Licht kommen, desto spannender wird es. Gegen Ende wird das Buch zu einem richtigen Pageturner. Es gibt unglaublich viele Wendungen und Überraschungen und die Ereignisse überschlagen sich kurz vor dem Schluss.
Insgesamt ein Thriller, der etwas braucht bis er so richtig Fahrt aufnimmt. Je tiefer man in die Geschichte eindringt, desto spannender wird. Das Ende ist dafür dann unglaublich ereignisreich und eine Wendung jagt die nächste.