Frostige Atmosphäre mit kleinen Schwächen
Die Handlung von "Eisnebel" spielt in einem abgelegenen Anwesen einer sehr wohlhabenden Familie. Aber irgendetwas stimmt dort nicht. Gute Voraussetzungen für einen spannenden Winterthriller.
Theodora reist mit ihrem Verlobten Connor nach Idlewood um dessen Familie kennenzulernen. Schnell wird klar, dass sie dort nicht willkommen ist. Anonyme Warnungen, unterschwellige Drohungen und das seltsame Gefühl, schon einmal an diesem Ort gewesen zu sein, sorgen für eine gute Grundspannung. Kälte, Isolation und die frostige Stille verstärken das Gefühl von Bedrohung und Misstrauen und tragen maßgeblich zur düsteren Stimmung bei.
Die Spannung entwickelt sich eher subtil. Theos lückenhafte Erinnerungen und die vielen offenen Fragen halten das Rätsel lange aufrecht, auch wenn sich die Handlung im Mittelteil stellenweise zieht und Wiederholungen den Erzählfluss etwas bremsen. Die Figurenzeichnung blieb für mich insgesamt etwas oberflächlich. Theo war mir nicht durchgehend sympathisch, sie benimmt sich teilweise sehr naiv. Und auch die Familie erschien mir stellenweise sehr klischeehaft. Mehr Zwischentöne hätten der Geschichte gutgetan.
Im letzten Drittel zieht das Tempo nochmal an, die Ereignisse überschlagen sich. Das Ende ist spannend, aber für meinen Geschmack etwas zu konstruiert.
Insgesamt ist "Eisnebel" ein guter Winterthriller mit starken Voraussetzungen und guter Grundspannung, der sein Potenzial jedoch nicht vollständig ausschöpft.
Theodora reist mit ihrem Verlobten Connor nach Idlewood um dessen Familie kennenzulernen. Schnell wird klar, dass sie dort nicht willkommen ist. Anonyme Warnungen, unterschwellige Drohungen und das seltsame Gefühl, schon einmal an diesem Ort gewesen zu sein, sorgen für eine gute Grundspannung. Kälte, Isolation und die frostige Stille verstärken das Gefühl von Bedrohung und Misstrauen und tragen maßgeblich zur düsteren Stimmung bei.
Die Spannung entwickelt sich eher subtil. Theos lückenhafte Erinnerungen und die vielen offenen Fragen halten das Rätsel lange aufrecht, auch wenn sich die Handlung im Mittelteil stellenweise zieht und Wiederholungen den Erzählfluss etwas bremsen. Die Figurenzeichnung blieb für mich insgesamt etwas oberflächlich. Theo war mir nicht durchgehend sympathisch, sie benimmt sich teilweise sehr naiv. Und auch die Familie erschien mir stellenweise sehr klischeehaft. Mehr Zwischentöne hätten der Geschichte gutgetan.
Im letzten Drittel zieht das Tempo nochmal an, die Ereignisse überschlagen sich. Das Ende ist spannend, aber für meinen Geschmack etwas zu konstruiert.
Insgesamt ist "Eisnebel" ein guter Winterthriller mit starken Voraussetzungen und guter Grundspannung, der sein Potenzial jedoch nicht vollständig ausschöpft.