Grundsätzlich spannende Story mit etwas zu viel Dehnung
Worum geht’s?
Theodora weiß eigentlich nicht mal ihren richtigen Namen, als sie auf Connor trifft und sich unsterblich verliebt. Die beiden wollen heiraten, müssen vorher jedoch das Kennenlernen mit Connors Familie überstehen – und die scheint alles daran zu setzen, die beiden auseinander zu bringen und Theodora dazu zu bringen, das Familienanwesen in den Bergen so schnell wie möglich zu verlassen.
Meine Meinung:
Diese Geschichte fand ich auf jeden Fall grundsätzlich spannend, die Umsetzung hätte für meinen Geschmack aber durchaus ein wenig flotter vonstatten gehen dürfen. Insbesondere zu Beginn plätscherten die Geschehnisse meiner Meinung nach etwas zu gemütlich dahin, weshalb ich selbst bei doppelter Geschwindigkeit des Hörbuchs Probleme dabei hatte, mich wirklich auf die Handlung zu konzentrieren.
Die Charaktere blieben dabei für mich etwas zu blass, da selbst Protagonistin Theodora irgendwie keine wirklich greifbare Figur wurde. In gewisser Weise spiegelte das zwar ihre eigene Verlorenheit und Unwissenheit über ihre Vergangenheit wider, authentisch wurde ihr Charakter so für mich aber leider nicht dargestellt. Auch ihr Partner Connor und seine Familienmitglieder hatten in meinen Augen nicht genug Substanz, was es mir angesichts der eher unterschwelligen Spannung recht schwer gemacht hat, einen Verdacht hinsichtlich eines möglichen Täters zu hegen.
Auch das Setting kam meiner Meinung nach nicht so zur Geltung, wie es eigentlich wünschenswert gewesen wäre. Der einsame Berg und der Schneesturm haben auf mich ehrlicherweise gar nicht so bedrohlich gewirkt, auch wenn ich die Stimmung ganz grundsätzlich eigentlich gut beschrieben fand. Darüber hinaus waren auch die Spannungsmomente eher spärlich verteilt, was zwar grundsätzlich das Potenzial für überraschende Wendungen geboten hätte, mir aber in der Umsetzung beim Hören ehrlicherweise keinen Schauer über den Rücken gejagt hat.
Gestört hat mich am Ende auch tatsächlich der Epilog, der in meinen Augen einfach nicht hätte sein müssen. Die Auflösung an sich war keine allzu große Überraschung, insbesondere vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Personenkreis ohnehin unglaublich eng gehalten wurde und man somit gar nicht besonders viel Auswahl hinsichtlich des Täters und dessen Motiv hatte. Wirklich zufrieden war ich nach dem Hören dieses Buches aber ehrlicherweise so einfach nicht, denn das Potenzial für atemlose Spannung und eine wirklich bedrohliche Grundstimmung wurde meiner Meinung nach leider verschenkt.
Fazit:
Für mich war diese Geschichte insgesamt eher ein bisschen durchschnittlich, wenn auch grundsätzlich mit einigen spannenden Momenten. Der Handlungsbogen hätte dabei allerdings durchaus etwas straffer aufgebaut sein dürfen, denn mein Interesse an der Geschichte hat unter den kleinen Längen und den eher nichtssagenden Figuren doch etwas gelitten, auch wenn sich die Sprecherin durchaus bemüht hat, das Buch zu einem interessanten Hörerlebnis zu machen.
Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.
Theodora weiß eigentlich nicht mal ihren richtigen Namen, als sie auf Connor trifft und sich unsterblich verliebt. Die beiden wollen heiraten, müssen vorher jedoch das Kennenlernen mit Connors Familie überstehen – und die scheint alles daran zu setzen, die beiden auseinander zu bringen und Theodora dazu zu bringen, das Familienanwesen in den Bergen so schnell wie möglich zu verlassen.
Meine Meinung:
Diese Geschichte fand ich auf jeden Fall grundsätzlich spannend, die Umsetzung hätte für meinen Geschmack aber durchaus ein wenig flotter vonstatten gehen dürfen. Insbesondere zu Beginn plätscherten die Geschehnisse meiner Meinung nach etwas zu gemütlich dahin, weshalb ich selbst bei doppelter Geschwindigkeit des Hörbuchs Probleme dabei hatte, mich wirklich auf die Handlung zu konzentrieren.
Die Charaktere blieben dabei für mich etwas zu blass, da selbst Protagonistin Theodora irgendwie keine wirklich greifbare Figur wurde. In gewisser Weise spiegelte das zwar ihre eigene Verlorenheit und Unwissenheit über ihre Vergangenheit wider, authentisch wurde ihr Charakter so für mich aber leider nicht dargestellt. Auch ihr Partner Connor und seine Familienmitglieder hatten in meinen Augen nicht genug Substanz, was es mir angesichts der eher unterschwelligen Spannung recht schwer gemacht hat, einen Verdacht hinsichtlich eines möglichen Täters zu hegen.
Auch das Setting kam meiner Meinung nach nicht so zur Geltung, wie es eigentlich wünschenswert gewesen wäre. Der einsame Berg und der Schneesturm haben auf mich ehrlicherweise gar nicht so bedrohlich gewirkt, auch wenn ich die Stimmung ganz grundsätzlich eigentlich gut beschrieben fand. Darüber hinaus waren auch die Spannungsmomente eher spärlich verteilt, was zwar grundsätzlich das Potenzial für überraschende Wendungen geboten hätte, mir aber in der Umsetzung beim Hören ehrlicherweise keinen Schauer über den Rücken gejagt hat.
Gestört hat mich am Ende auch tatsächlich der Epilog, der in meinen Augen einfach nicht hätte sein müssen. Die Auflösung an sich war keine allzu große Überraschung, insbesondere vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Personenkreis ohnehin unglaublich eng gehalten wurde und man somit gar nicht besonders viel Auswahl hinsichtlich des Täters und dessen Motiv hatte. Wirklich zufrieden war ich nach dem Hören dieses Buches aber ehrlicherweise so einfach nicht, denn das Potenzial für atemlose Spannung und eine wirklich bedrohliche Grundstimmung wurde meiner Meinung nach leider verschenkt.
Fazit:
Für mich war diese Geschichte insgesamt eher ein bisschen durchschnittlich, wenn auch grundsätzlich mit einigen spannenden Momenten. Der Handlungsbogen hätte dabei allerdings durchaus etwas straffer aufgebaut sein dürfen, denn mein Interesse an der Geschichte hat unter den kleinen Längen und den eher nichtssagenden Figuren doch etwas gelitten, auch wenn sich die Sprecherin durchaus bemüht hat, das Buch zu einem interessanten Hörerlebnis zu machen.
Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.