Werden Sie Theo gehen lassen?
Nach den vielen positiven Rezensionen hatte ich eine recht hohe Erwartung an das Buch. Dies konnte aber leider bereits zu Beginn nicht erfüllt werden.
Schon auf den ersten Seiten wurde sehr bemüht versucht, Theo(dora) in einem möglichst mysteriösen Licht dastehen zu lassen. Immer wieder wurde eingeflochten, dass sie Nachrichten erhalten hat, von denen ihr Verlobter Connor nichts weiß, dass sie über ihre Kindheit und ihre Eltern schweigt und dass sie Geheimnisse vor Connor und seiner Familie hat, die nicht aufgedeckt werden dürfen.
Bei mir hat dies zu einem recht aufgesetzten Gefühl von Spannung geführt. Es wurde so oft und in verschiedenen Variationen wiederholt, bis auch der letzte Leser versteht, dass Theo etwas Entscheidendes verschweigt. Diese ganzen Andeutungen haben mich zunehmend genervt, sodass dies auf die Protagonistin abgefärbt hat und sie völlig überspannt wirkte.
Im weiteren Verlauf habe ich vergeblich auf überraschende Wendungen gewartet. Stattdessen setzte die Autorin darauf, nach und nach einzelne Puzzleteile zusammenzuführen und so ein Gesamtbild entstehen zu lassen. Da vieles jedoch auf unsicheren oder vermeintlichen Erinnerungen basiert, bleibt man als Leser ständig im Unklaren, ob die Schlussfolgerungen stimmen oder ob wichtige Informationen noch fehlen.
Das Ende ist durchaus spannend. Aber wenn man als Leser bis hierhergekommen ist, ist auch klar, dass man wissen möchte, wie es sich damals tatsächlich zugetragen hat und welche Rolle die einzelnen Familienmitglieder gespielt haben.
Fazit: das Buch lässt sich gut lesen und man kann entspannte Stunden damit verbringen. Das Setting war gut gewählt, aber nicht besonders originell. Und leider gibt es Bücher, die mir mit gleichem Setting mehr Gänsehaut und Unbehagen verursacht haben. Und je länger ich über das Buch nachdenke, umso mehr empfinde ich den Hergang der Aufklärung als unrealistisch. Es stört mich, an wie viel sich Theo auf einmal erinnern kann, obwohl sie es im Alter von 3 - 4 Jahren erlebt hat. Auch, dass entscheidende Hinweise nach zwanzig Jahren noch in Hütten oder Koffern auftauchen, wirkt wenig glaubwürdig.
Schon auf den ersten Seiten wurde sehr bemüht versucht, Theo(dora) in einem möglichst mysteriösen Licht dastehen zu lassen. Immer wieder wurde eingeflochten, dass sie Nachrichten erhalten hat, von denen ihr Verlobter Connor nichts weiß, dass sie über ihre Kindheit und ihre Eltern schweigt und dass sie Geheimnisse vor Connor und seiner Familie hat, die nicht aufgedeckt werden dürfen.
Bei mir hat dies zu einem recht aufgesetzten Gefühl von Spannung geführt. Es wurde so oft und in verschiedenen Variationen wiederholt, bis auch der letzte Leser versteht, dass Theo etwas Entscheidendes verschweigt. Diese ganzen Andeutungen haben mich zunehmend genervt, sodass dies auf die Protagonistin abgefärbt hat und sie völlig überspannt wirkte.
Im weiteren Verlauf habe ich vergeblich auf überraschende Wendungen gewartet. Stattdessen setzte die Autorin darauf, nach und nach einzelne Puzzleteile zusammenzuführen und so ein Gesamtbild entstehen zu lassen. Da vieles jedoch auf unsicheren oder vermeintlichen Erinnerungen basiert, bleibt man als Leser ständig im Unklaren, ob die Schlussfolgerungen stimmen oder ob wichtige Informationen noch fehlen.
Das Ende ist durchaus spannend. Aber wenn man als Leser bis hierhergekommen ist, ist auch klar, dass man wissen möchte, wie es sich damals tatsächlich zugetragen hat und welche Rolle die einzelnen Familienmitglieder gespielt haben.
Fazit: das Buch lässt sich gut lesen und man kann entspannte Stunden damit verbringen. Das Setting war gut gewählt, aber nicht besonders originell. Und leider gibt es Bücher, die mir mit gleichem Setting mehr Gänsehaut und Unbehagen verursacht haben. Und je länger ich über das Buch nachdenke, umso mehr empfinde ich den Hergang der Aufklärung als unrealistisch. Es stört mich, an wie viel sich Theo auf einmal erinnern kann, obwohl sie es im Alter von 3 - 4 Jahren erlebt hat. Auch, dass entscheidende Hinweise nach zwanzig Jahren noch in Hütten oder Koffern auftauchen, wirkt wenig glaubwürdig.