Zwiegestalten

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lisbethsalander Avatar

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Theodora, genannt Theo, fährt mit ihrem Verlobten Connor, der aus einer sehr reichen Familie stammt, über die Weihnachtsfeiertage auf deren winterliches Luxusanwesen, bestehend aus mehreren feudalen Skihütten. Doch von Anfang an spürt die junge Frau, dass sie bei Connors Familie nicht willkommen ist, man scheint ihr zu misstrauen und ihr unter anderem zu unterstellen, dass sie ihren Verlobten vor allem wegen dessen Vermögen heiraten möchten. Doch außerdem hat Theo unterschwellig das Gefühl, dass sie an dem Ort, wo sie die Ferien verbringen wollen, früher schon einmal war. Über ihre Kindheit und ihre richtigen Eltern weiß sie allerdings so gut wie nichts, denn sie wurde als kleines Mädchen adoptiert. Fast jedes Familienmitglied hat offenbar sein eigenes Geheimnis und weiß auch das eine oder andere über Theos Vergangenheit. Fühlt sich Theo zu recht verfolgt, oder bildet sie sich dies alles nur ein? Das erste Drittel des Buches fand ich überaus spannend und fühlte mich großartig unterhalten. Doch ab der Mitte wurde es zunehmend langatmig und stellenweise verworren, so dass ich ab und zu versucht war, das Buch genervt in die Ecke zu werfen. Allerdings will man irgendwann natürlich wissen, wie die Autorin das Ganze zu Ende bringt. Eine absolute Leseempfehlung kann ich nicht mit vollem Herzen aussprechen, sondern denke, dass sich jeder sein eigenes Urteil bilden sollte.