Für alle die, die die Heimat verloren

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Magisch angezogen vom Cover, den Klappentext gelesen und mich mit der Leseprobe vertraut gemacht: im Prolog fährt eine Familie in die Ferien, aus dem heimischen Dresden ins Böhmische. Es sollte der letzte gemeinsame Urlaub gewesen sein.

Vieles ist vage, muss man sich zusammenreimen, interpretieren. Da ist Jonas, der die alte tschechische Nationalhymne singen kann, seine Freundin Katja, die Ninas jüngere Schwester ist, die als Mutti und Vati bezeichneten Eltern und schließlich Nina, die nicht Medizin studieren wird und aus deren Perspektive erzählt wird.

Die Haupthandlung setzt mit dem Tod der, so der Klappentext, gebrochenen Mutter ein. Nina muss um die 50 Jahre als sein, arbeitet möglicherweise am Theater, hat wohl zwei Kinder, einen Partner oder Liebhaber, das ist noch nicht ganz klar. Vati hat vor über 30 Jahren die Familie verlassen, Katja ebenfalls, Nina lehnt die gemeinsame Regelung des Nachlasses ab.

Die Leseprobe empfinde ich als etwas sperrig, dennoch sehr ich Potenzial für ein wirklich interessantes Buch, hat Vertreibung und Heimatverlust doch viele Menschen geprägt.