Herausfordernd und tiefsinnig bewegend voll zarter Hoffnung.
Puuh, Elbland ist schwere Kost - und doch so schön.
Kölnisch Wasser, Tosca, Oil of Olaz... und plötzlich kann ich meine Oma wieder riechen, hab die Bilder vom quietschrosa Badezimmer so präsent, wie gestern, in dem die Fläschchen und Tüchlein aufgereiht stehen, wie kleine Kostbarkeiten.
Denke an ihre Geschichten, wie sie im Zug zur Ost-Verwandtschaft Micky-Maus-Hefte unter meinem Pulli geschmuggelt hat, als ich zwei war; muss herzlich lachen und bin auch tief berührt, denn die Angst, die Ninas Mutter verspürt, ist nicht mehr zum Schmunzeln.
Nina, die die Geschichte ihrer Mutter fortträgt, die Nähe sehnt und doch schwer hineinlassen kann. Die sich selbst als Trägerin der Lebenslast ihrer Mutter verschüttet findet.
Das ist schon schwer zu lesen, denn das ist nicht nur berührend, sondern auch meine Familiengeschichte.
Ich bin neugierig und es zupft eine zarte Hoffnung an mir, was das Buch mitbringt. Am Ende vielleicht Auflösung, Erleichterung, Neu-Verortung?
Elbland wirft tiefsinnige und interessante Fragen auf - was ist das, Heimat? Wo und wie finden wir sie? Was macht es mit uns, wenn wir sie verloren haben? Helfen wollen, aber nicht dürfen; wie kann man damit umgehen? Wie mit dem „Zu spät“, vergangenen Chancen? Und wie mit dem, das eigentlich nicht das Eigene ist?
Ein kostbares Buch mit ansprechendem Cover, das für mich den inhaltlichen Bezug zu den Weiten der tschechischen Natur herstellt und auch zur Suche nach Wurzeln. Sehr schön.
Kölnisch Wasser, Tosca, Oil of Olaz... und plötzlich kann ich meine Oma wieder riechen, hab die Bilder vom quietschrosa Badezimmer so präsent, wie gestern, in dem die Fläschchen und Tüchlein aufgereiht stehen, wie kleine Kostbarkeiten.
Denke an ihre Geschichten, wie sie im Zug zur Ost-Verwandtschaft Micky-Maus-Hefte unter meinem Pulli geschmuggelt hat, als ich zwei war; muss herzlich lachen und bin auch tief berührt, denn die Angst, die Ninas Mutter verspürt, ist nicht mehr zum Schmunzeln.
Nina, die die Geschichte ihrer Mutter fortträgt, die Nähe sehnt und doch schwer hineinlassen kann. Die sich selbst als Trägerin der Lebenslast ihrer Mutter verschüttet findet.
Das ist schon schwer zu lesen, denn das ist nicht nur berührend, sondern auch meine Familiengeschichte.
Ich bin neugierig und es zupft eine zarte Hoffnung an mir, was das Buch mitbringt. Am Ende vielleicht Auflösung, Erleichterung, Neu-Verortung?
Elbland wirft tiefsinnige und interessante Fragen auf - was ist das, Heimat? Wo und wie finden wir sie? Was macht es mit uns, wenn wir sie verloren haben? Helfen wollen, aber nicht dürfen; wie kann man damit umgehen? Wie mit dem „Zu spät“, vergangenen Chancen? Und wie mit dem, das eigentlich nicht das Eigene ist?
Ein kostbares Buch mit ansprechendem Cover, das für mich den inhaltlichen Bezug zu den Weiten der tschechischen Natur herstellt und auch zur Suche nach Wurzeln. Sehr schön.