Mutti

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kahabooks Avatar

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Auffällig an der Leseprobe finde ich den Schreibstil. Die Sprache ist einfach, klar und schnörkellos. Durch die kurzen Sätze wirkt es trotzdem teilweise abgehackt. Was nicht negativ ist, sondern den Eindruck vermittelt, dass sich die Autorin auf das Wesentliche konzentriert.

Klar wird auf jeden Fall, dass die einst glückliche Familie auseinandergebrochen ist. Die Eltern sind schon viele Jahre getrennt. Aber auch die Beziehung der Schwestern untereinander scheint schwierig zu sein und das Verhältnis zum jeweiligen Elternteil ist angespannt. Doch was hat es mit dem Satz auf sich, dass Nina 32 Jahre alleine mit der Aufgabe war, dafür zu sorgen, dass die Mutti ihr Leben erträgt? Da scheint einiges unter der Oberfläche verborgen zu sein.