Verarbeitung einer Familiengeschichte
Dieser Roman hat ein sehr ansprechendes Cover und einen Inhalt, der Mut macht, zu verzeihen. Aber der Reihe nach: In diesem Roman verarbeitet die Autorin teils biografische Elemente und diese Komponenten machen ihn so besonders. Mehr dazu erklärt die Autorin Claudia Rikl in ihrer Danksagung.
Zum Inhalt: Eine Tochter (Nina), die sich jahrelang selbstaufgebend um ihre, ihr doch so fremde und unnahbare, Mutter kümmert. Ungeliebt war sie immer - konnte nicht an ihre kleine Schwester (Katja) heranragen. Jetzt, nach dem Tod der Mutter, kommt die Vergangenheit hoch und will von Nina aufgearbeitet werden. Das kostet Kraft und Einsatz, was ihre kleine Schwester anfangs so gar nicht verstehen will und kann. Dieser Roman entwickelt sich Seite für Seite zu einer berührenden Geschichte. Aufarbeitung, Rückblicke und Gegenwart vermischen sich gekonnt. Was ist damals schief gelaufen und warum... Fragen über Fragen.
Der Schreibstil ist flüssig, oft detailgenau und lässt sich gut lesen.
Fazit: Lesenswert, weil dieser Roman Mut macht, zu verzeihen und mir das alte Böhmen samt seinen köstlichen Rezepten nahe brachte.
Zum Inhalt: Eine Tochter (Nina), die sich jahrelang selbstaufgebend um ihre, ihr doch so fremde und unnahbare, Mutter kümmert. Ungeliebt war sie immer - konnte nicht an ihre kleine Schwester (Katja) heranragen. Jetzt, nach dem Tod der Mutter, kommt die Vergangenheit hoch und will von Nina aufgearbeitet werden. Das kostet Kraft und Einsatz, was ihre kleine Schwester anfangs so gar nicht verstehen will und kann. Dieser Roman entwickelt sich Seite für Seite zu einer berührenden Geschichte. Aufarbeitung, Rückblicke und Gegenwart vermischen sich gekonnt. Was ist damals schief gelaufen und warum... Fragen über Fragen.
Der Schreibstil ist flüssig, oft detailgenau und lässt sich gut lesen.
Fazit: Lesenswert, weil dieser Roman Mut macht, zu verzeihen und mir das alte Böhmen samt seinen köstlichen Rezepten nahe brachte.