vererbtes Trauma

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khaleesi Avatar

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Die Autorin hat hier einen historischen Roman vorgelegt, bei dem sie teilweise ihre eigene Familiengeschichte einfließen ließ.
Die Schauspielerin Nina fiebert auf eine große Rolle hin, als ihre Mutter stirbt, um die sie sich ungern, aber aufopferungsvoll gekümmert hat. Statt Freiheit zu verspüren, fällt sie in ein schwarzes Loch und bekommt Probleme mit ihrer Stimme. Ihr Vater und ihre jünger Schwester tauchen aufgrund des Todesfall wieder in ihrem Leben auf und sie kann nicht so recht mit der Situation umgehen.
Die Stimmprobleme gefährden ihre Arbeit und ihren Lebenstraum.
Sie versucht sich schließlich ihre Probleme zu lösen, in dem sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit begibt. Es geht nach Böhmen, die Heimat der Mutter, hierher erfolgte auch der letzte gemeinsame Familienurlaub, der desaströs endete.
Die Autorin erzählt auf drei Zeitebenen: 1945, 1987 und Gegenwart. Dabei verwebt sie die Familiengeschichte mit historischen Fakten und enthüllt nach und nach, was zu dem Trauma der Mutter führte, das die Familie so nachhaltig belastet hat.
Eine spannende Geschichte, die sehr glaubhaft konstruiert wurde. Die historischen Fakten, die die Entwicklung der Figuren so stark beeinflußt haben, ist gut eingebaut. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.