vergebende Liebeserklärung
Claudia Rikl hat ein zauberhaft, authentisches und manchmal auch brutal ehrliches "Elbland" geschrieben. Der Zauber beginnt schon mit dem hinreissenden Buchcover. Die brutale Lebensrealität ist allerdings der Tod von Irma der Mutter von Nina die den Boden unter den Füßen verliert. Alle wissen um die Verlust Traurigkeit, wenn sie dann aber durchlebt werden muss wie bei Nina dann ist die Tragik durch das Jahrzehnte lange Ausharren vorprogrammiert. Es macht Laune in die Reisezeit in das tschechische Riesengebirge mit Nina zu flüchten und die Erinnerungen süß an sich vorbeiziehen zu lassen. Nina wusste es nicht wie das böhmische Land sie beeinflusste. Auch in Teil zwei die Begegnungen mit Nina und einem Wolf, die Begegnungen mit der eigenen Angst sind spürbar und machen Mut sich mit der eigenen vielleicht sogar Flucht Geschichte der Großeltern auseinanderzusetzen und zu vertreiben. Schlussworte in Nina´s Suche sind stell dir vor wir wären wieder so. Lachen.