was im Dunkeln bleibt, hat viel Macht
Ein Leben in Pflicht bei gleichzeitiger Hilflosigkeit für sich selbst ordnet die Autorin Nina zu.Sie kümmert sich über Jahrzehnte um ihre Mutter, ihr Vater und die Schwester Katja sind andere, eigene Wege gegangen.
Flucht aus Böhmen, Kriegsereignisse haben ihre Mutter weitgehend verstummen lassen, zumindest sie unnahbar gemacht.
Nina könnte durchaus ein Stellvertreter für Viele der Nachfolgegeneration aus dem zweiten Weltkrieg sein.
Komprimiert, aber in vielen Sprüngen, mit vielen Unklarheiten versucht die Autorin die Trauerzeit um die Mutter, aber auch im Zeitsprung Blitzlichter aus der Kindheit der Mutter und der Vertreibung aus Tschechien aufzuzeigen.
Nina wird ebenfalls eine ,wenn ihr auch nicht bewusste, Traumatisierung beigefügt.
Durchaus kann ich mich in die Figuren hineindenken, hineinfühlen, das gelingt an manchen Stellen sehr gut, dagegen stehen aber sehr ausführlich geschilderte bewegende Momente, wobei ich für mich sage, dass dies deutlich zuviel ist. Und insgesamt fehlt mir ein roter Faden, ein historischer Bezug. Die Geschichte endet sehr offen, sehr vage.
Für das Buch spricht auf jeden Fall das Bemühen, die Konflikte zwischen den Nationalitäten , der gemischten und durch Familienbildung verbunden Bevölkerung aus Tschechen, Deutschstämmigen, und Polen behutsam und ohne Wertung zu zeigen.Auch das Aufzeigen einer familiären Belastung durch Unwissenheit oder Verschweigen liest sich wertfrei.
In der Zusammenfassung habe ich einen Unterhaltungsroman gelesen, dem eine konkretere Aussage nicht geschadet hätte.
Flucht aus Böhmen, Kriegsereignisse haben ihre Mutter weitgehend verstummen lassen, zumindest sie unnahbar gemacht.
Nina könnte durchaus ein Stellvertreter für Viele der Nachfolgegeneration aus dem zweiten Weltkrieg sein.
Komprimiert, aber in vielen Sprüngen, mit vielen Unklarheiten versucht die Autorin die Trauerzeit um die Mutter, aber auch im Zeitsprung Blitzlichter aus der Kindheit der Mutter und der Vertreibung aus Tschechien aufzuzeigen.
Nina wird ebenfalls eine ,wenn ihr auch nicht bewusste, Traumatisierung beigefügt.
Durchaus kann ich mich in die Figuren hineindenken, hineinfühlen, das gelingt an manchen Stellen sehr gut, dagegen stehen aber sehr ausführlich geschilderte bewegende Momente, wobei ich für mich sage, dass dies deutlich zuviel ist. Und insgesamt fehlt mir ein roter Faden, ein historischer Bezug. Die Geschichte endet sehr offen, sehr vage.
Für das Buch spricht auf jeden Fall das Bemühen, die Konflikte zwischen den Nationalitäten , der gemischten und durch Familienbildung verbunden Bevölkerung aus Tschechen, Deutschstämmigen, und Polen behutsam und ohne Wertung zu zeigen.Auch das Aufzeigen einer familiären Belastung durch Unwissenheit oder Verschweigen liest sich wertfrei.
In der Zusammenfassung habe ich einen Unterhaltungsroman gelesen, dem eine konkretere Aussage nicht geschadet hätte.