Ein Toter an der Elbe und zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten

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ravenmoon Avatar

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Ein Toter, jede Menge Blut und jemand, der die Leiche verschwinden lassen will – der Prolog macht direkt neugierig. Danach lernen wir Ela kennen, die als Türsteherin arbeitet und sich um ihren an Alzheimer erkrankten Bruder kümmert, sowie ihre Schwester Nicole, die als Polizistin im Hamburger Hafen im Einsatz ist. Besonders die Szene am alten Schiffswrack hat ordentlich Spannung und zeigt, dass Nicole bereit ist, für andere einiges zu riskieren.

Nora Luttmer zeichnet ein lebendiges Bild von Hamburgs Hafenvierteln und schafft eine Atmosphäre, in der man sich schnell zurechtfindet. Auch die beiden Schwestern wirken interessant, gerade weil sie so unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen haben. Ich bin gespannt, wie ihre Geschichten zusammenlaufen und welche Rolle der Tote aus dem Prolog dabei spielt.

Das Cover gefällt mir mit seinen kräftigen Farben und dem riesigen Schiffsrumpf im Vordergrund. Es wirkt düster und maritim, ohne dabei überladen zu sein, und passt für mich gut zu einem Kriminalroman an der Elbe. Ein vielversprechender Auftakt!