Wenn der Fluss die dunklen Geheimnisse verschluckt.
Cover & Gestaltung:
Das Cover des Buches lässt sofort erahnen, dass es sich um einen Krimi handelt. Im Vordergrund sieht man den massiven Bug eines großen Schiffes, der sich fast bedrohlich und mächtig über die Szenerie erhebt, während im Hintergrund die Hamburger Hafenkulisse mit der Elbphilharmonie zu erkennen ist. Also rein optisch macht es schonmal direkt Lust darauf, in diesen norddeutschen Krimi einzutauchen.
Schreibstil & Atmosphäre:
Nora Luttmer schreibt sehr atmosphärisch und bildhaft. Der Prolog fängt sofort mit einer packenden Spannung an, als der verwirrte Hendrix im Dunkeln am Ufer steht und mit einer blutüberströmten Leiche kämpft, während im Kontrast dazu die frisch aus dem Roosenclub kommende Ela mit der S-Bahn durch das schlafende Hamburg fährt. Die Sprache ist wunderbar direkt, emotional und lässt die düstere Kulisse des Hafens und von Harburg direkt vor dem inneren Auge lebendig werden.
Charaktere & Erwartungen:
Die Charaktere wirken vom ersten Moment an authentisch, nahbar und vielschichtig, besonders die beiden unterschiedlichen Schwestern. Ela ist mit ihren 46 Jahren als Türsteherin eine toughe, herzliche Frau, die nach der Alzheimer-Diagnose ihres erst 52-jährigen Bruders Hendrix kurzerhand zu ihm gezogen ist, um sich um ihn zu kümmern. Hendrix selbst bricht mir mit seiner Verwirrtheit und seinen Halluzinationen jetzt schon das Herz, weil man seine tiefe Hilflosigkeit so stark nachempfinden kann. Nicole auf der anderen Seite ist die besonnene, gesetzestreue Polizistin, die nach Jahren in Cuxhaven im Kommissariat 44 in Wilhelmsburg neu anfängt und mit ihrem jungen Kollegen Jakob bei einer dramatischen Rettungsaktion sofort ihr Pflichtbewusstsein unter Beweis stellt. Meine Erwartungen an dieses Buch sind nach dieser Leseprobe extrem hoch, vor allem weil der familiäre Konflikt und die völlig unterschiedlichen Lebenswelten der Schwestern eine explosive und hochemotionale Basis für die Ermittlungen bilden.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss unbedingt wissen, ob die schrecklichen Visionen von Hendrix pure Halluzinationen durch seine Krankheit sind oder ob er tatsächlich über eine echte Leiche gestolpert ist, die am Ende sogar bei dem Wrack oder in der Elbe auftaucht. Die Leseprobe endet an einer so unglaublich spannenden Stelle, bei der Nicole gerade erfährt, dass sich noch weitere Kinder auf dem gefährlichen, von der Flut umspülten Schiffswrack befinden, weshalb ich das Buch am liebsten sofort in einem Rutsch zu Ende lesen würde, um alle Geheimnisse zu lüften.
Das Cover des Buches lässt sofort erahnen, dass es sich um einen Krimi handelt. Im Vordergrund sieht man den massiven Bug eines großen Schiffes, der sich fast bedrohlich und mächtig über die Szenerie erhebt, während im Hintergrund die Hamburger Hafenkulisse mit der Elbphilharmonie zu erkennen ist. Also rein optisch macht es schonmal direkt Lust darauf, in diesen norddeutschen Krimi einzutauchen.
Schreibstil & Atmosphäre:
Nora Luttmer schreibt sehr atmosphärisch und bildhaft. Der Prolog fängt sofort mit einer packenden Spannung an, als der verwirrte Hendrix im Dunkeln am Ufer steht und mit einer blutüberströmten Leiche kämpft, während im Kontrast dazu die frisch aus dem Roosenclub kommende Ela mit der S-Bahn durch das schlafende Hamburg fährt. Die Sprache ist wunderbar direkt, emotional und lässt die düstere Kulisse des Hafens und von Harburg direkt vor dem inneren Auge lebendig werden.
Charaktere & Erwartungen:
Die Charaktere wirken vom ersten Moment an authentisch, nahbar und vielschichtig, besonders die beiden unterschiedlichen Schwestern. Ela ist mit ihren 46 Jahren als Türsteherin eine toughe, herzliche Frau, die nach der Alzheimer-Diagnose ihres erst 52-jährigen Bruders Hendrix kurzerhand zu ihm gezogen ist, um sich um ihn zu kümmern. Hendrix selbst bricht mir mit seiner Verwirrtheit und seinen Halluzinationen jetzt schon das Herz, weil man seine tiefe Hilflosigkeit so stark nachempfinden kann. Nicole auf der anderen Seite ist die besonnene, gesetzestreue Polizistin, die nach Jahren in Cuxhaven im Kommissariat 44 in Wilhelmsburg neu anfängt und mit ihrem jungen Kollegen Jakob bei einer dramatischen Rettungsaktion sofort ihr Pflichtbewusstsein unter Beweis stellt. Meine Erwartungen an dieses Buch sind nach dieser Leseprobe extrem hoch, vor allem weil der familiäre Konflikt und die völlig unterschiedlichen Lebenswelten der Schwestern eine explosive und hochemotionale Basis für die Ermittlungen bilden.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss unbedingt wissen, ob die schrecklichen Visionen von Hendrix pure Halluzinationen durch seine Krankheit sind oder ob er tatsächlich über eine echte Leiche gestolpert ist, die am Ende sogar bei dem Wrack oder in der Elbe auftaucht. Die Leseprobe endet an einer so unglaublich spannenden Stelle, bei der Nicole gerade erfährt, dass sich noch weitere Kinder auf dem gefährlichen, von der Flut umspülten Schiffswrack befinden, weshalb ich das Buch am liebsten sofort in einem Rutsch zu Ende lesen würde, um alle Geheimnisse zu lüften.