Ein toller Auftakt!

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Ela ist eigentlich hart im nehmen. Als Türsteherin auf St. Pauli hat sie schon einiges erlebt.
Doch die Tatsache, dass ihr Bruder Hendrix an einer frühen Form von Alzheimer erkrankt ist, macht ihr sehr zu schaffen.
Als dieser eines Tages von einem Toten und Blut redet, glaubt Ela erst, es handele sich um eine seiner krankheitsbedingten Einbildungen.
Doch als schließlich tatsächlich ein Toter aus der Elbe geborgen wird, ist Ela alarmiert. 
Hendrix, der krankheitsbedingt manchmal auch sehr aggressiv sein kann, wird doch hoffentlich nichts mit dem Tod des Mannes zu tun haben?
Wie es der Zufall will, wird Polizistin Nicole, die Halbschwester der beiden in die Ermittlungen einbezogen.
Die beiden Schwestern, die sich sehr entfremdet hatten, versuchen nun gemeinsam unter Hochdruck herauszufinden, was geschehen ist.
Ihr Ziel ist es vor allem, Hendrix aus der Schusslinie zu bekommen.
Nicole, die ansonsten so überkorrekte Staatsdienerin lässt sich sogar zu einigen nicht ganz legalen Manövern verleiten, was Ela - auch wenn sie es ungern zugibt - imponiert. Blut ist eben doch dicker als Wasser.
Je mehr die beiden herausfinden, desto deutlicher wird, dass sie es hier mit einem skrupellosen Netzwerk zu tun haben, das vor nichts zurückschreckt.
Ob die beiden ihren Bruder Hendrix schützen können?

Dieser Krimi ist äußerst spannend. Nicht nur die eigentliche Tat und deren Folgen an sich sind gut konstruiert. Auch das Verhältnis der Geschwister zueinander wird super dargestellt. Auch die Tatsache, dass man als Familie letztlich doch zusammenhält - auch wenn es dafür einige Gräben zu überwinden gilt, macht den besonderen Reiz der Geschichte aus. Man darf schon gespannt sein, wie es mit den Geschwistern weitergeht.