Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen

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rnascout Avatar

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An dieses Buch bin ich maximal unvoreingenommen rangegangen. Ich kannte den Autor nicht von vorheriger Lektüre. Auch dem Verlag gegenüber war ich neutral eingestellt. Einzig der hübsche Fuchs auf dem Cover und meine Verbundenheit dem Tier gegenüber haben mich angezogen.

Als ich mit der Lektüre startete, brauchte ich auch erst einen Moment, um mich einzufinden. Das Buch verfügt über zwei Erzählebenen, die miteinander verwoben sind. Das hilft dem Buch sehr, denn die Themen auf der einen Erzählebene sind lebensnah und tragisch. Derweil kann die andere Erzählebene sich fantasievoll und Mut machend ausleben. Insgesamt ergeben beide Erzählebenen eine sehr gelungene Mischung.

Was das Buch am Ende aus meiner Sicht zu einem echten Hit macht, sind allerdings die Figuren, die Handlungsstränge und auch der Mut, Themen nicht abschließend aufzulösen, und zwar auf beiden Ebenen. Geht es auf der einen Ebene um eine kindliche Krebsdiagnose und den Umgang aller Beteiligten damit, lebensbedrohende Operationen und Chemotherapie erneut angehen zu müssen, handelt die Fantasiegeschichte von einem Mädchen, dass in seine Heimat zurückfinden will und dabei viele Hindernisse überwinden muss. Ich habe auf beiden Ebenen mitgefiebert und war den Spannungsbögen verfallen. Die Lektüre hat mir somit - trotz der teils schweren Themen - sehr viel Spaß bereitet und mich berührt. Eine klare Empfehlung meinerseits.