»Eine Geschichte ist immer eine Möglichkeit. Seit wann glaube ich nicht mehr daran? Und warum eigentlich nicht mehr?«
»Eine Geschichte ist immer eine Möglichkeit. Seit wann glaube ich nicht mehr daran? Und warum eigentlich nicht mehr?«
Katjas vierzehnjährige Tochter Paula hatte den Krebs besiegt. Eigentlich. So dachten sie beide und hofften. Doch nun, etwa ein Jahr später, wurden wieder Metastasen entdeckt. Vor dieser erneut bevorstehenden Operation setzt der Roman ein.
Am Krankenhausbett besinnt sich Paulas Mutter auf das, was beide früher schon miteinander verbunden hat – das Erzählen von Geschichten. So beginnt Katja ihr ein Märchen zu erzählen, von Pola, einem Fuchs und einem Schatten…
Bereits nach wenigen Seiten wusste ich, dieses Buch wird besonders. Die bewusste, in Details verliebte Sprache ließ mich beim Lesen sprachlos zurück und tief in beide Geschichten eintauchen.
Zudem werden aufgrund der ruhigen Erzählweise der Schmerz und die jeweilige Gefühlszustände der Figuren mit all ihren unaussprechlichen Ängsten und Befürchtungen verstärkt.
Oft musste ich mich fragen, wie ein so schmerzliches Buch sogleich so wunderschön erzählt sein kann.
„Elf ist eine gerade Zahl“ ist nicht nur ein schmerzender und zugleich tröstender Roman, der Mut schenkt und Wut zulässt, während sich eine eskapistische Welt – in Form des Märchens – zu öffnen scheint. Es ist nochvielmehr eine literarische Antwort auf die vielen, nicht selten schnell in kurzer Zeit verfassten und eher belanglosen Bücher unserer Gegenwart, dem sprachlich sowie inhaltlich kaum ein anderer Roman ebenbürtig erscheint.
Während des Lesens erschien es mir manchmal, als könnte es einfach nicht möglich sein, was alles auf etwas mehr als 300 Seiten zwischen diesen beiden Buchdeckeln steckt.
Doch das ist es.
Und es ist großartig.
Falls Martin Beyer in eurer Nähe aus diesem Roman liest, solltet ihr das nicht verpassen. Durch seine ruhige und betonte Art des Vorlesens wirkt der Text nochmal, auf einer anderen Ebene, intensiver.
Katjas vierzehnjährige Tochter Paula hatte den Krebs besiegt. Eigentlich. So dachten sie beide und hofften. Doch nun, etwa ein Jahr später, wurden wieder Metastasen entdeckt. Vor dieser erneut bevorstehenden Operation setzt der Roman ein.
Am Krankenhausbett besinnt sich Paulas Mutter auf das, was beide früher schon miteinander verbunden hat – das Erzählen von Geschichten. So beginnt Katja ihr ein Märchen zu erzählen, von Pola, einem Fuchs und einem Schatten…
Bereits nach wenigen Seiten wusste ich, dieses Buch wird besonders. Die bewusste, in Details verliebte Sprache ließ mich beim Lesen sprachlos zurück und tief in beide Geschichten eintauchen.
Zudem werden aufgrund der ruhigen Erzählweise der Schmerz und die jeweilige Gefühlszustände der Figuren mit all ihren unaussprechlichen Ängsten und Befürchtungen verstärkt.
Oft musste ich mich fragen, wie ein so schmerzliches Buch sogleich so wunderschön erzählt sein kann.
„Elf ist eine gerade Zahl“ ist nicht nur ein schmerzender und zugleich tröstender Roman, der Mut schenkt und Wut zulässt, während sich eine eskapistische Welt – in Form des Märchens – zu öffnen scheint. Es ist nochvielmehr eine literarische Antwort auf die vielen, nicht selten schnell in kurzer Zeit verfassten und eher belanglosen Bücher unserer Gegenwart, dem sprachlich sowie inhaltlich kaum ein anderer Roman ebenbürtig erscheint.
Während des Lesens erschien es mir manchmal, als könnte es einfach nicht möglich sein, was alles auf etwas mehr als 300 Seiten zwischen diesen beiden Buchdeckeln steckt.
Doch das ist es.
Und es ist großartig.
Falls Martin Beyer in eurer Nähe aus diesem Roman liest, solltet ihr das nicht verpassen. Durch seine ruhige und betonte Art des Vorlesens wirkt der Text nochmal, auf einer anderen Ebene, intensiver.