Hat mich leider gar nicht gefesselt!

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barbarah Avatar

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11 ist eine gerade Zahl ist ein Mutter-Tochter-Roman von Martin Beyer.
Paula ist 14 Jahre und nachdem sie schon einmal den Krebs besiegt hat, ist er nun wieder zurückgekehrt. Paulas Mutter Katja ist Lehrerin und alleinerziehend. Von ihrem normalen Leben ist jetzt nichts mehr vorhanden. Paulas Krankheit beherrscht wieder ihren Alltag. In dieser Situation ist die Kommunikation zwischen ihnen schwierig, zumal Paula mit 14 in einem schwierigen Alter ist. Katjas Lösung ist, Paula eine Geschichte zu erzählen. Geschichten erfinden, war schon immer etwas, was sie beide verbunden hat. Und so erzählt Katja die Geschichte von einem Fuchs und einem Mädchen, die von einem Schatten verfolgt werden und auf der Flucht sind. Vor und nach der OP kann diese Geschichte Paula von ihrer Krankheit ablenken und beide wieder einander näherbringen.
Die Story um Paula und ihrer Mutter find ich gut beschrieben und ich kann nachvollziehen, wie schwierig die Kommunikation in dieser Situation ist. Katja hat Schuldgefühle und fragt sich, was sie falsch gemacht hat und wie sie ihrer Tochter helfen kann. Die Idee, dass Katja ihrer Tochter eine Geschichte erzählen möchte, hat mich sehr berührt. Leider konnte ich mit der Geschichte dann aber wenig anfangen. Ich fand sie zu verwirrend und konnte leider keine Verbindung erkennen. Das Lesen war mühsam und langweilig. Lediglich die Abschnitte um Paula und Katja fand ich gut zu lesen und so hangelte ich mich von Abschnitt zu Abschnitt.
Ich hatte mir von dem Buch und der Geschichte leider sehr viel mehr erhofft.