Hat mich leider nicht abgeholt

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merlyana Avatar

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Das Cover war mal etwas anderes und der Titel hat mich neugierig gemacht, auch die Leseprobe fand ich ansprechend.

Als ich zu lesen begann, konnte mich das Buch dann leider absolut nicht überzeugen. Einzig der Teil der Geschichte, wo es um die Krankheit von Paula ging lies sich sehr gut lesen.

Gerade als Mama fühlt man sich sofort ein, wenn es um ein krankes Kind geht, trotzdem ist es nicht gelungen, dass bei mir Sympathie für die Charaktere geweckt wurde. Einzig der Opa, der sich an Strohhalme klammerte, hat mir sehr leid getan.

Über Paula, wird eigentlich viel zu wenig geschrieben, obwohl sie mit der Krankheit ja die Hauptperson ist, deshalb konnte man auch keine richtige Verbindung zu ihr finden.

Katja die Mama empfinde ich als sehr unsympathisch. Am liebsten möchte sie alles kontrollieren und keinen in die Nähe ihrer Tochter lassen, auch nicht dem Exmann und Vater. Auch trinkt sie sehr viel und ist unzufrieden mit allem.

Der Teil des Buches wo Katja die Geschichte erzählt, ist wie eine eigene Geschichte in der Geschichte. Viel zu lang und hat mir überhaupt nicht gefallen, so dass ich kaum weiterlesen mochte. Mir kam es so vor, als ob es in dem Buch nur um diese Fantasy-Geschichte ging. Da hätte ich mir tatsächlich mehr Persönliches über Katja und Paula gewünscht, dass man einen besseren Bezug zu ihnen bekommen hätte.

Auch danach gelang es nicht mehr einen guten Bezug zu Paula und Katja zu bekommen und man hat keine Ahnung, ob Paula es nun schafft weiterzuleben.