Tolle Idee mit viel verschenktem Potenzial

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teesammlerin Avatar

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Elf ist eine gerade Zahl lässt mich zwiegespalten zurück. Das Buch möchte anhand einer schwierigen und emotionalen Situation die Macht der Fantasie und des Geschichtenerzählens aufzeigen.
Das Buch startete stark und der Anfang konnte mich mit den nachvollziehbaren und treffend dargestellten Charakteren schnell fesseln. Ausgerechnet das Geschichtenerzählen schwächte das Buch für mich immens ab, da dadurch die eigentlichen Charaktere weniger Raum einnahmen und diese große Stärke eingebußt wurde. Die 'Macht des Erzählens' wurde in Form der Charakterentwicklung nur durch Details aufgezeigt, die entsprechenden Momente eher nebenbei erwähnt. Die Nebencharaktere schöpften ihr Potenzial nicht aus und hätten deutlich bedeutender sein können.
Letztlich könnte das hohe Anfangsniveau leider nicht gehalten und meine Erwartungen nicht erfüllt werden.