Eine dumme Kuh verändert die (Schul-)Welt!
Inhalt:
Ella ist eine kleine, schlaue Kuh und weiß ganz genau, was sie mal werden will: Lehrerin!
In der Schule erklären die super klugen Bären den Tierkindern die Welt!
Das war schon immer so.
Das wird auch immer so bleiben.
Zumindest wenn es nach den Erklärbären geht.
Aber warum dürfen nur Bären unterrichten?
Ella träumt davon, eines Tages selbst Erklärbärin zu werden.
Die kleine Kuh ist schlau, lernt gerne und schnell und möchte ihr Wissen, wenn sie mal groß ist, an andere weitergeben.
Doch wegen ihres Traums wird Ella ausgelacht:
Eine dumme Kuh kann doch kein Erklärbär sein!
Ella setzt alles daran, das Gegenteil zu beweisen ...
Altersempfehlung:
ab 4 Jahre
Buchcover und -gestaltung/Illustrationen:
Fröhlich und mit verschmitzten Lächeln blickt die kleine Kuh Ella vom Buchcover entgegen.
Das quadratische Buchformat ist ungewöhnlich. Beim Bilderbuchvorgänger z. B. liegt das hochkantige Exemplar besser in der Hand.
Den liebevollen und detaillierten Zeichenstil von Astrid Henn mögen wir sehr.
Die tierischen Charaktere sind farbenfroh und vielfältig gezeichnet. Ihre Mimik ist ausdrucksstark und die kleine Ella schleicht sich schnell in das Herz der Lesenden.
Jedoch ist ihre Gestaltung nicht immer eindeutig als Kuh zu erkennen. Ihre Nase ähnelt mehr dem Rüssel eines Schweines, ihre Haut wirkt eher rot als braun. Lediglich ihr weißes Shirt mit Kuhflecken bzw. ein passender Schal (sobald sie eine Jacke trägt) zeigt auf, um welches Tier es sich handelt.
Sehr gefreut haben wir uns über kleine Anspielungen auf andere Kinderbücher von Marc-Uwe Kling: es sitzt ein NEINhorn Plüschtier in Ellas Zimmer und die SCHlangeweile versteckt sich im Klassenraum.
Mein Eindruck:
Das Thema des neuen Bilderbuches von Marc-Uwe Kling gefällt mir sehr.
Ein Appell, andere nicht zu schnell zu verurteilen bzw. an sich selbst glauben und die Erwartungen anderer nicht zwingend erfüllen zu müssen.
In Reimform wird die Geschichte der kleinen Kuh Ella erzählt.
An einigen Stellen holpert es jedoch bei den Reimen und somit beim Lesen. Ob dies gewollt ist und bewusst platziert wurde, ist mir nicht ganz klar.
Ella ist mutig, selbstbewusst und fest entschlossen. Nichts und niemand (vor allem keine gemeinen Kommentare) bringen sie von ihrem Vorhaben ab.
"Erklärbär werden? Das willst du?
Du bist doch nur 'ne dumme Kuh!"
(Zitat)
Im Verlauf der Geschichte werden dem pfiffigen Kind viele Bemerkungen und Vorurteile entgegen geschleudert und Steine in den Weg gelegt.
Bei Kinderbüchern von Marc-Uwe Kling weiß man in der Regel nie so genau, welche Richtung die Handlung einschlägt. Dieses Mal ist allerdings schnell klar, dass es für Ella ein Happy End geben wird.
Es ist ein liebevoll gestaltetes Mutmachbuch, das Klischees hinterfragt und mit veralteten Rollen spielt. Mit ein wenig Pupshumor und einer wertvollen Botschaft: glaube an dich und deine Träume!
Fazit:
Eine kleine Kuh beweist den von Vorurteilen geprägten Bären, was in ihr steckt.
Unterhaltsam, kurzweilig und lehrreich.
Farbenfroh und liebevoll illustriert.
...
Rezensiertes Buch: „Ella, die schlaue Kuh" aus dem Jahr 2026
Ella ist eine kleine, schlaue Kuh und weiß ganz genau, was sie mal werden will: Lehrerin!
In der Schule erklären die super klugen Bären den Tierkindern die Welt!
Das war schon immer so.
Das wird auch immer so bleiben.
Zumindest wenn es nach den Erklärbären geht.
Aber warum dürfen nur Bären unterrichten?
Ella träumt davon, eines Tages selbst Erklärbärin zu werden.
Die kleine Kuh ist schlau, lernt gerne und schnell und möchte ihr Wissen, wenn sie mal groß ist, an andere weitergeben.
Doch wegen ihres Traums wird Ella ausgelacht:
Eine dumme Kuh kann doch kein Erklärbär sein!
Ella setzt alles daran, das Gegenteil zu beweisen ...
Altersempfehlung:
ab 4 Jahre
Buchcover und -gestaltung/Illustrationen:
Fröhlich und mit verschmitzten Lächeln blickt die kleine Kuh Ella vom Buchcover entgegen.
Das quadratische Buchformat ist ungewöhnlich. Beim Bilderbuchvorgänger z. B. liegt das hochkantige Exemplar besser in der Hand.
Den liebevollen und detaillierten Zeichenstil von Astrid Henn mögen wir sehr.
Die tierischen Charaktere sind farbenfroh und vielfältig gezeichnet. Ihre Mimik ist ausdrucksstark und die kleine Ella schleicht sich schnell in das Herz der Lesenden.
Jedoch ist ihre Gestaltung nicht immer eindeutig als Kuh zu erkennen. Ihre Nase ähnelt mehr dem Rüssel eines Schweines, ihre Haut wirkt eher rot als braun. Lediglich ihr weißes Shirt mit Kuhflecken bzw. ein passender Schal (sobald sie eine Jacke trägt) zeigt auf, um welches Tier es sich handelt.
Sehr gefreut haben wir uns über kleine Anspielungen auf andere Kinderbücher von Marc-Uwe Kling: es sitzt ein NEINhorn Plüschtier in Ellas Zimmer und die SCHlangeweile versteckt sich im Klassenraum.
Mein Eindruck:
Das Thema des neuen Bilderbuches von Marc-Uwe Kling gefällt mir sehr.
Ein Appell, andere nicht zu schnell zu verurteilen bzw. an sich selbst glauben und die Erwartungen anderer nicht zwingend erfüllen zu müssen.
In Reimform wird die Geschichte der kleinen Kuh Ella erzählt.
An einigen Stellen holpert es jedoch bei den Reimen und somit beim Lesen. Ob dies gewollt ist und bewusst platziert wurde, ist mir nicht ganz klar.
Ella ist mutig, selbstbewusst und fest entschlossen. Nichts und niemand (vor allem keine gemeinen Kommentare) bringen sie von ihrem Vorhaben ab.
"Erklärbär werden? Das willst du?
Du bist doch nur 'ne dumme Kuh!"
(Zitat)
Im Verlauf der Geschichte werden dem pfiffigen Kind viele Bemerkungen und Vorurteile entgegen geschleudert und Steine in den Weg gelegt.
Bei Kinderbüchern von Marc-Uwe Kling weiß man in der Regel nie so genau, welche Richtung die Handlung einschlägt. Dieses Mal ist allerdings schnell klar, dass es für Ella ein Happy End geben wird.
Es ist ein liebevoll gestaltetes Mutmachbuch, das Klischees hinterfragt und mit veralteten Rollen spielt. Mit ein wenig Pupshumor und einer wertvollen Botschaft: glaube an dich und deine Träume!
Fazit:
Eine kleine Kuh beweist den von Vorurteilen geprägten Bären, was in ihr steckt.
Unterhaltsam, kurzweilig und lehrreich.
Farbenfroh und liebevoll illustriert.
...
Rezensiertes Buch: „Ella, die schlaue Kuh" aus dem Jahr 2026