Eine Kuh will mehr

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tinten_fischchen Avatar

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“Ella, die schlaue Kuh” erzählt von einer kleinen Kuh, die allen Widerständen zum Trotz ihren Weg geht. Auch wenn andere sich über ihre Träume lustig machen und sie deshalb auch fast schon mobben, lässt sie sich nicht unterkriegen. Eine der großen Stärken der Geschichte ist, dass Ella sich auch blöde Kommentare von anderen anhören muss. Das spiegelt die Realität leider zu oft wider und bietet eine super Chance, mit Kindern solche Situation zu reflektieren und zu verarbeiten.

Zum Text von Marc-Uwe Kling muss ich nicht viel sagen: Als Autor hat er seinen eigenen Stil und Humor, den man ständig durchblitzen sieht. Es sind lustige Reime, witzige Namen, nicht immer reimt sich alles so schön, aber das macht es irgendwie auch aus.

Die Zeichnungen von Astrid Henn wirken ruhig und aufgeräumt. Das liegt auch an den warmen Erdtönen, in denen sie gehalten sind. Die Illustrationen passen gut zum Text, nehmen sich aber auch etwas zurück. Wobei der Stil mich nicht wirklich umgehauen hat. Jedoch wird Ellas Entwicklung von der kleinen bis zur großen Erklärkuh gut abgebildet.

Altersmäßig finde ich vier als untere Grenze etwas zu hoch gesteckt. Ich würde es aufgrund der Thematik eher für ältere Kinder sehen, die sich dann mehr mit Ella identifizieren können.

Fazit: Humorvolle Geschichte über Empowerment, die ganz die Handschrift von Marc-Uwe Kling trägt.