Spannend, lustig und aktuell

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Schon die 22-seitige Leseprobe des mit einem hübschen, zur für Kinder ab 8 Jahren empfohlenen Geschichte passenden Cover versehenen, von Usch Luhn altersangemessen verfassten und von Florencia Pini mit den Text gut ergänzenden Schwarz-weiß-Illustrationen ausgestatteten Buch "Emilia Blumenherz - Das geheime Pflanzeninternat - Band 1" (Band 2 erscheint im Juli dieses Jahres, Band 3 und 4 befinden sich in Vorbereitung) konnte auf Anhieb überzeugen.
Die Lektüre des im bereits in meiner eigenen Kindheit/Jugend für qualitativ hochwertige Bücher renommierten Ravensburger Verlag zum 01. 02. 2026 unter der ISBN 978-3-473-40560-2 veröffentlichten 256 Seiten umfassenden Werkes bestätigte diesen Eindruck sofort!
Worum geht's?
Die 10jährige Emilia lebt seit einiger Zeit mit ihren Eltern Iris und Jo auf Isolamundo, einer winzigen Insel mitten im riesigen Ozean. Die Mutter betreut eine Pflanzenbibliothek, der Vater reist durch die Welt, um seltene Pflanzensamen zu sammeln und sie so vor dem Aussterben zu bewahren. Emilia hat nicht gerade die besten Schulnoten, aber ein gutes Gespür für Blumen. Auch ein seltener Vogel namens "Dodo" ist ihr Freund.
Eines Tages taucht Amyris, ein merkwürdiger alter Herr auf, der will, dass Emilia eine weite Reise antritt, um die Internatsschule Schola Plantarium zu besuchen. Schutzbedürftige geheime Gärten werden zunehmend von Pflanzendieben heimgesucht, und das, als man gerade die Nachzucht aus dem allerletzten Samen der besonders kostbaren Pflanze Fabulosa Miracula versucht, deren Patin Emilia werden soll. Und dies ist nur der Auftakt einer Reihe spannender Abenteuer, die sie als "Pflanzenflüsterin" bestehen muss.
Doch es geht nicht allein um Unterhaltung, sondern es wird in gewissen Grenzen zugleich interessantes Wissen - beispielsweise über Dodos/Dronten und Karnivoren - vermittelt. Zusätzlich befindet sich am Ende des Buches ein "Glossar der Besonderen Pflanzen". Die "Summenden Cantusbäume" dürften entweder mittlerweile tatsächlich ausgestorben (oder sich extrem leise summend sehr gut verstecken *g*), aber wenn es auch keine "Wegweise-Pflanzen" (mehr?) gibt, so ist die Existenz von "Zeigepflanzen" die z. B. auf bestimmte Mängel der Bodenqualität hinweisen können, definitiv nachgewiesen.