Ein echter Hoffnungsschimmer im Dschungel der Ratgeber!
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Ich bin oft skeptisch bei Ratgebern, aber dieses Buch wirkt von der ersten Seite an tatsächlich wie ein erfrischender Gegenentwurf zu den üblichen, flachen Ratgebern.
Schon das Vorwort hat mich tief berührt – die Widmung an alle, die sich von ihren Emotionen überfordert fühlen und ihre Verletzlichkeit als schmerzhaft erleben, zeigt direkt, mit wie viel Empathie und Tiefe der Autor an das Thema herangeht. Dass Ryan Martin seit über 25 Jahren zu Wut und Emotionen forscht, merkt man der Leseprobe in jeder Zeile an.
Das erste Kapitel liest sich absolut fantastisch und bringt Dinge auf den Punkt, die ich oft selbst schon gespürt habe:
Dass man mit Wut im Bauch keinen Sport machen sollte, weil es einen nicht erholt, sondern nur gefrustet zurücklässt, ist so eine treffende Beobachtung aus dem echten Leben, ich dachte auch immer, Sport sei mein Ventil. Das ist es auch, aber eben nicht, wenn gerade Emotionen hochkochen!
Wie er Sätze wie „Wenn Sport nicht hilft, weiß ich auch nicht mehr weiter“ präzise als Hilflosigkeit und Resignation zerlegt, hat mir den Autor sofort extrem sympathisch gemacht.
Es wird direkt ehrlich klargestellt, dass das Buch keine professionelle Therapie ersetzt, sondern fundierte Wege aufzeigen möchte, besser mit Gefühlen umzugehen – völlig unabhängig von deren Ursache.
Besonders begeistert hat mich das „Warum-wir-fühlen-Modell“. Die Aufschlüsselung von Auslöser, Stimmung, eigener Deutung bis hin zur emotionalen Empfindung und dem Ausdruck öffnet einem völlig neue Perspektiven. Auch das Beispiel mit der Prüfungssituation macht klar: Die Bewertungsskala liegt in uns selbst, und wir haben Einfluss darauf!
FAZIT
Ein wissenschaftlich fundiertes, empathisches und sehr bodenständiges Buch, das Werkzeuge an die Hand gibt, um Emotionen (gerade auch schwierige wie Wut) endlich zu verstehen, statt sie nur zu unterdrücken. Ich möchte dieses Buch wirklich gerne ganz lesen und rezensieren!
Schon das Vorwort hat mich tief berührt – die Widmung an alle, die sich von ihren Emotionen überfordert fühlen und ihre Verletzlichkeit als schmerzhaft erleben, zeigt direkt, mit wie viel Empathie und Tiefe der Autor an das Thema herangeht. Dass Ryan Martin seit über 25 Jahren zu Wut und Emotionen forscht, merkt man der Leseprobe in jeder Zeile an.
Das erste Kapitel liest sich absolut fantastisch und bringt Dinge auf den Punkt, die ich oft selbst schon gespürt habe:
Dass man mit Wut im Bauch keinen Sport machen sollte, weil es einen nicht erholt, sondern nur gefrustet zurücklässt, ist so eine treffende Beobachtung aus dem echten Leben, ich dachte auch immer, Sport sei mein Ventil. Das ist es auch, aber eben nicht, wenn gerade Emotionen hochkochen!
Wie er Sätze wie „Wenn Sport nicht hilft, weiß ich auch nicht mehr weiter“ präzise als Hilflosigkeit und Resignation zerlegt, hat mir den Autor sofort extrem sympathisch gemacht.
Es wird direkt ehrlich klargestellt, dass das Buch keine professionelle Therapie ersetzt, sondern fundierte Wege aufzeigen möchte, besser mit Gefühlen umzugehen – völlig unabhängig von deren Ursache.
Besonders begeistert hat mich das „Warum-wir-fühlen-Modell“. Die Aufschlüsselung von Auslöser, Stimmung, eigener Deutung bis hin zur emotionalen Empfindung und dem Ausdruck öffnet einem völlig neue Perspektiven. Auch das Beispiel mit der Prüfungssituation macht klar: Die Bewertungsskala liegt in uns selbst, und wir haben Einfluss darauf!
FAZIT
Ein wissenschaftlich fundiertes, empathisches und sehr bodenständiges Buch, das Werkzeuge an die Hand gibt, um Emotionen (gerade auch schwierige wie Wut) endlich zu verstehen, statt sie nur zu unterdrücken. Ich möchte dieses Buch wirklich gerne ganz lesen und rezensieren!