Leseeindruck in drei Worten: grausam - kompromisslos - mitreißend!

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jane.bookish Avatar

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Ich musste erstmal schlucken... Eine Mutter, die gezwungen ist, ihr Neugeborenes zu töten – oder zumindest zu glauben, sie müsse es tun. Das war brutal, grausam, emotional richtig schwer auszuhalten.
Der Zeitsprung funktioniert gut. Saya ist nicht unbedingt eine klassische Fantasy-Heldin, sondern jemand, der gelernt hat zu überleben, koste es, was es wolle.

Wir bekommen eine Assassine, tödliche Prüfungen und ein System, das Menschen verschleißt. Man merkt schnell, dass Freundschaft, Vertrauen oder Moral in dieser Welt ehr Luxusgüter sind.

Spannend wird es endgültig mit Teno. Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an sehr geladen (feindselig und unangenehm).

Der Stil ist bildstark, klar und erstaunlich gut lesbar trotz der vielen Grausamkeiten. 😅 Viel Bewegung, wenig Leerlauf und ordentlich Tempo.

Unterm Strich: ein düsterer, kompromissloser Fantasy-Auftakt mit Assassinen, Machtmissbrauch und viel Konfliktpotenzial. Nichts für zarte Nerven – aber sehr schwer aus der Hand zu legen.