Enttäuschende Prüfung
Als großer Fan der japanischen Kultur war dieses Buch, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, ein absolutes Must Read für mich. Leider musste ich feststellen, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe.
Der Schreibstil der Autorin hat mir durchwachsen gefallen. Die japanisch inspirierte Welt ist wirklich wunderschön und ausgiebig beschrieben, sodass ich beim Lesen sehr schnell in diese eintauchen konnte. Was für mich gar nicht zum Setting gepasst hat, waren die Kraftausdrücke der Protagonisten. Was mich sehr am Stil gestört hat, war, dass spannende Themen oft nur kurz angeschnitten, jedoch relativ schnell oder nur am Rand abgewickelt wurden.
Zum Beispiel, was mich richtig enttäuscht und während des Lesens verwirrt zurückgelassen hat, waren die Prüfungen, auf die ich mich persönlich am meisten gefreut habe. Als ich den Klappentext gelesen habe, stachen die Sieben Prüfungen sehr heraus, weshalb ich eine ziemlich große Erwartungshaltung hatte. Die ersten zwei Prüfungen werden noch verfolgt, jedoch plätscherten diese eher nebensächlich dahin. Dann gab es Zeitsprünge, bei denen plötzlich mehrere Prüfungen abgeschlossen worden sind, ohne dass man groß etwas davon mitbekommt. Wäre der Klappentext zu den Prüfungen etwas anders formuliert gewesen, glaube ich, wäre meine Enttäuschung weniger groß gewesen.
Saya war eine gute Protagonistin. Ihr Leidensweg als Gezeichnete und das Verlangen nach Rache konnten mich emotional packen. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich immer mehr heraus, wie viel das Leben als Assassine ihr abverlangt. An ein paar Stellen erscheint sie aber noch etwas blass, besonders im Hinblick auf ihre Vergangenheit hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht.
Teno hat es mir anfänglich schwer gemacht, Sympathie für ihn zu empfinden. Seine Hintergrundgeschichte bietet zwar Erklärung für seine Tat, trotzdem konnte ich ihm nicht so schnell verzeihen wie Saya. Ein Punkt, welcher der Autorin aber sehr gelungen ist, sind die zarten und romantischen Momente, die echt zum Schmelzen waren. Die sanfte und fürsorgliche Seite von Teno, besonders in Bezug auf Traumata, hat meine Abneigung ihm gegenüber ins Wanken gebracht.
Das Ende war für mich etwas überfordernd, so viele Dinge passierten gleichzeitig. Generell empfand ich die Beschreibungen von Kämpfen als einen großen Wortschwall, bei dem ich schnell den Überblick verloren habe. Auch das plötzlich perfekte Beherrschen von Kräften wirkte für mich unrealistisch.
Fazit: Für mein Empfinden hat diese Geschichte mehr mit den Romance Aspekten punkten können. Die Welt wird zwar optisch toll beschrieben, jedoch fehlt mir bei so vielen Themen der rote Faden, um die Fantasy Elemente vollständig begreifen zu können. Besonders die Prüfungen haben mich enttäuscht. Der Plot Twist war interessant, jedoch bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich zum nächsten Buch greifen werde.
Der Schreibstil der Autorin hat mir durchwachsen gefallen. Die japanisch inspirierte Welt ist wirklich wunderschön und ausgiebig beschrieben, sodass ich beim Lesen sehr schnell in diese eintauchen konnte. Was für mich gar nicht zum Setting gepasst hat, waren die Kraftausdrücke der Protagonisten. Was mich sehr am Stil gestört hat, war, dass spannende Themen oft nur kurz angeschnitten, jedoch relativ schnell oder nur am Rand abgewickelt wurden.
Zum Beispiel, was mich richtig enttäuscht und während des Lesens verwirrt zurückgelassen hat, waren die Prüfungen, auf die ich mich persönlich am meisten gefreut habe. Als ich den Klappentext gelesen habe, stachen die Sieben Prüfungen sehr heraus, weshalb ich eine ziemlich große Erwartungshaltung hatte. Die ersten zwei Prüfungen werden noch verfolgt, jedoch plätscherten diese eher nebensächlich dahin. Dann gab es Zeitsprünge, bei denen plötzlich mehrere Prüfungen abgeschlossen worden sind, ohne dass man groß etwas davon mitbekommt. Wäre der Klappentext zu den Prüfungen etwas anders formuliert gewesen, glaube ich, wäre meine Enttäuschung weniger groß gewesen.
Saya war eine gute Protagonistin. Ihr Leidensweg als Gezeichnete und das Verlangen nach Rache konnten mich emotional packen. Im Laufe der Geschichte kristallisiert sich immer mehr heraus, wie viel das Leben als Assassine ihr abverlangt. An ein paar Stellen erscheint sie aber noch etwas blass, besonders im Hinblick auf ihre Vergangenheit hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht.
Teno hat es mir anfänglich schwer gemacht, Sympathie für ihn zu empfinden. Seine Hintergrundgeschichte bietet zwar Erklärung für seine Tat, trotzdem konnte ich ihm nicht so schnell verzeihen wie Saya. Ein Punkt, welcher der Autorin aber sehr gelungen ist, sind die zarten und romantischen Momente, die echt zum Schmelzen waren. Die sanfte und fürsorgliche Seite von Teno, besonders in Bezug auf Traumata, hat meine Abneigung ihm gegenüber ins Wanken gebracht.
Das Ende war für mich etwas überfordernd, so viele Dinge passierten gleichzeitig. Generell empfand ich die Beschreibungen von Kämpfen als einen großen Wortschwall, bei dem ich schnell den Überblick verloren habe. Auch das plötzlich perfekte Beherrschen von Kräften wirkte für mich unrealistisch.
Fazit: Für mein Empfinden hat diese Geschichte mehr mit den Romance Aspekten punkten können. Die Welt wird zwar optisch toll beschrieben, jedoch fehlt mir bei so vielen Themen der rote Faden, um die Fantasy Elemente vollständig begreifen zu können. Besonders die Prüfungen haben mich enttäuscht. Der Plot Twist war interessant, jedoch bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich zum nächsten Buch greifen werde.