Leider verschenktes Potenzial
Ich habe mich auf das Buch wirklich gefreut, weil mich die Leseprobe mit einem spannenden Prolog und einem rasanten ersten Kapitel überzeugt hatte. Leider muss ich sagen, dass ich am Ende enttäuscht bin.
Das Thema bietet so viel Potenzial, aber leider verliert sich die Autorin in endlosen Beschreibungen, die Geschichte wird immer langatmiger, weil sie nur auf der Stelle tritt. Die Prüfungen, auf die man doch mit Spannung wartet, entpuppen sich als Aufgaben, die völlig nebensächlich an einem vorbeilaufen, wo man mal kurz wen ausspioniert oder so, dann an einer Stelle redet Saya davon, dass sie vier Aufgaben gelöst haben und ich musste mich fragen, woher das plötzlich kommt, weil ich aktiv nur zwei Aufgaben wahrgenommen habe. Manchmal passieren nämlich auch willkürliche Zeitsprünge, die man gar nicht richtig mitbekommt. Die "7 tödlichen Prüfungen" sind einfach kaum ein Thema. Auch das Worldbuilding ist leider schwach, ich habe bis zum Ende nicht verstanden, in welcher Welt man dort ist, die ganze Göttersache wird immer nur angerissen, das Magiesystem und die Plagen bleiben rätselhaft, die Wesen, die es gibt, werden einfach nur erwähnt...schade! Die Idee hinter dem Buch und auch das japanisch inspirierte Setting hätten viel Potenzial geboten. Wie bereits erwähnt, verliert die Autorin sich in langen Beschreibungen, die mir oftmals aber auch nicht geholfen haben, ein Bild vor meinen Augen entstehen zu lassen, sodass ich manchmal gar nicht wusste, wie es dort gerade aussah. Das einzige, was wirklich richtig gut war und was mich letzten Endes bei der Stange gehalten hat, war die Beziehung von Teno und Saya. Hier gibt es wirklich mal Enemies-to-Lovers. Es braucht wirklich lange, bis die beiden (zumindest annähernd) Vertrauen oder auch mehr zulassen können, die Entwicklung passiert langsam und nachvollziehbar und trotzdem haben die beiden eine ganz tolle Spannung und Anziehung zueinander. Das ist wirklich toll! Trotzdem muss ich am Ende sagen, dass ich das 2. Buch (es handelt sich um eine Dilogie) wohl nicht mehr lesen werde, denn bereits jetzt verblasst die Geschichte in meinem Kopf und bis Teil zwei im September erscheint, werde ich das Interesse leider vollkommen verloren haben.
Das Thema bietet so viel Potenzial, aber leider verliert sich die Autorin in endlosen Beschreibungen, die Geschichte wird immer langatmiger, weil sie nur auf der Stelle tritt. Die Prüfungen, auf die man doch mit Spannung wartet, entpuppen sich als Aufgaben, die völlig nebensächlich an einem vorbeilaufen, wo man mal kurz wen ausspioniert oder so, dann an einer Stelle redet Saya davon, dass sie vier Aufgaben gelöst haben und ich musste mich fragen, woher das plötzlich kommt, weil ich aktiv nur zwei Aufgaben wahrgenommen habe. Manchmal passieren nämlich auch willkürliche Zeitsprünge, die man gar nicht richtig mitbekommt. Die "7 tödlichen Prüfungen" sind einfach kaum ein Thema. Auch das Worldbuilding ist leider schwach, ich habe bis zum Ende nicht verstanden, in welcher Welt man dort ist, die ganze Göttersache wird immer nur angerissen, das Magiesystem und die Plagen bleiben rätselhaft, die Wesen, die es gibt, werden einfach nur erwähnt...schade! Die Idee hinter dem Buch und auch das japanisch inspirierte Setting hätten viel Potenzial geboten. Wie bereits erwähnt, verliert die Autorin sich in langen Beschreibungen, die mir oftmals aber auch nicht geholfen haben, ein Bild vor meinen Augen entstehen zu lassen, sodass ich manchmal gar nicht wusste, wie es dort gerade aussah. Das einzige, was wirklich richtig gut war und was mich letzten Endes bei der Stange gehalten hat, war die Beziehung von Teno und Saya. Hier gibt es wirklich mal Enemies-to-Lovers. Es braucht wirklich lange, bis die beiden (zumindest annähernd) Vertrauen oder auch mehr zulassen können, die Entwicklung passiert langsam und nachvollziehbar und trotzdem haben die beiden eine ganz tolle Spannung und Anziehung zueinander. Das ist wirklich toll! Trotzdem muss ich am Ende sagen, dass ich das 2. Buch (es handelt sich um eine Dilogie) wohl nicht mehr lesen werde, denn bereits jetzt verblasst die Geschichte in meinem Kopf und bis Teil zwei im September erscheint, werde ich das Interesse leider vollkommen verloren haben.