Schöne Grundidee, nicht optimal umgesetzt
Sieben Prüfungen. Zwei Todfeinde. Ein Ziel: überleben – egal zu welchem Preis. 🗡️📖 Empire of Whisper and Shadows – Ursa Jaumann
Als Kind der 80er habe ich mit meinen älteren Brüdern so einige Kung-Fu-Filme verschlungen. 🥋✨ Daher kommt wohl auch meine Liebe zu asiatischen Settings und Assassinen-Geschichten – und genau das hat mich sofort zu Empire of Whisper and Shadows greifen lassen.
Die Hauptstadt Mingoku, Sitz des Gottkaisers, wird von Ursa Jaumann sehr bildlich dargestellt. Ebenso die beiden Assassinen Saya und Teno, die aus verfeindeten Häusern stammen – und dennoch gemeinsam die sieben tödlichen Prüfungen bestehen müssen. Nur die Stärksten überleben.
Und ausgerechnet Teno steht ganz oben auf Sayas Todesliste …
„Ist es nicht furchtbar unangenehm, so eierlos durch die Gegend zu laufen? Du brauchst doch irgendein Gegengewicht, damit du mit deinem Hohlkopf nicht abhebst.“
Allein dieses Schlagabtausch-Geplänkel zwischen den beiden hat mich direkt abgeholt. Enemies-to-Lovers? Yes please! 🔥
Voller Vorfreude bin ich in dieses Abenteuer gestartet.
Leider flachte der Funke für mich relativ schnell wieder ab.
Die sieben Prüfungen wirkten langatmig und teilweise nebensächlich. Die Handlung zog sich, und das eigentlich spannende Worldbuilding rund um politische und mythologische Aspekte wurde für mein Empfinden nur angerissen. Da hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht.
Auch Sayas Assassinen-Vibes blieben für mich etwas zu schwach. Sie zögerte, zweifelte, fror ein – was sicherlich ihre Menschlichkeit zeigen sollte, aber ich hatte mir hier mehr Kälte, mehr Entschlossenheit, mehr tödliche Präsenz erhofft.
Die Nebenfiguren? Blieben leider genau das: Nebenfiguren.
Im letzten Drittel nimmt die Geschichte zwar etwas Fahrt auf, doch insgesamt konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Zusätzlich sind mir einige kleinere Fehler wie fehlende oder doppelte Worte aufgefallen, was den Lesefluss etwas gestört hat.
✨ Fazit:
Eine tolle Enemies-to-Lovers-Story mit einer starken Grundidee und einem Setting ganz nach meinem Geschmack – aber leider einer für mich etwas langatmigen Umsetzung.
Als Kind der 80er habe ich mit meinen älteren Brüdern so einige Kung-Fu-Filme verschlungen. 🥋✨ Daher kommt wohl auch meine Liebe zu asiatischen Settings und Assassinen-Geschichten – und genau das hat mich sofort zu Empire of Whisper and Shadows greifen lassen.
Die Hauptstadt Mingoku, Sitz des Gottkaisers, wird von Ursa Jaumann sehr bildlich dargestellt. Ebenso die beiden Assassinen Saya und Teno, die aus verfeindeten Häusern stammen – und dennoch gemeinsam die sieben tödlichen Prüfungen bestehen müssen. Nur die Stärksten überleben.
Und ausgerechnet Teno steht ganz oben auf Sayas Todesliste …
„Ist es nicht furchtbar unangenehm, so eierlos durch die Gegend zu laufen? Du brauchst doch irgendein Gegengewicht, damit du mit deinem Hohlkopf nicht abhebst.“
Allein dieses Schlagabtausch-Geplänkel zwischen den beiden hat mich direkt abgeholt. Enemies-to-Lovers? Yes please! 🔥
Voller Vorfreude bin ich in dieses Abenteuer gestartet.
Leider flachte der Funke für mich relativ schnell wieder ab.
Die sieben Prüfungen wirkten langatmig und teilweise nebensächlich. Die Handlung zog sich, und das eigentlich spannende Worldbuilding rund um politische und mythologische Aspekte wurde für mein Empfinden nur angerissen. Da hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht.
Auch Sayas Assassinen-Vibes blieben für mich etwas zu schwach. Sie zögerte, zweifelte, fror ein – was sicherlich ihre Menschlichkeit zeigen sollte, aber ich hatte mir hier mehr Kälte, mehr Entschlossenheit, mehr tödliche Präsenz erhofft.
Die Nebenfiguren? Blieben leider genau das: Nebenfiguren.
Im letzten Drittel nimmt die Geschichte zwar etwas Fahrt auf, doch insgesamt konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Zusätzlich sind mir einige kleinere Fehler wie fehlende oder doppelte Worte aufgefallen, was den Lesefluss etwas gestört hat.
✨ Fazit:
Eine tolle Enemies-to-Lovers-Story mit einer starken Grundidee und einem Setting ganz nach meinem Geschmack – aber leider einer für mich etwas langatmigen Umsetzung.